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Postbank droht Stellenabbau

Düsseldorf - Bei der Postbank droht nach Einschätzung der Gewerkschaft Verdi ein Abbau von 1500 Stellen in diesem und im kommenden Jahr. Dies ergebe sich aus den Einsparzielen von Postbank und Deutscher Bank, berichtet die „Wirtschaftswoche“ unter Berufung auf Verdi. Der Verhandlungsführer von Verdi bei den Tarifverhandlungen für die Postbank, Gerd Tausendfreund, bestätigte diese Zahlen. Wenn sich die Postbank mit ihren Forderungen nach längerer Arbeitszeit und weniger Urlaub durchsetze, werde dies die Folge sein, sagte er am Wochenende. Postbank-Sprecher Joachim Strunk sagte zu den Zahlen: „Solchen Spekulationen fehlt jegliche Grundlage.“ Die Postbank sei derzeit in Verhandlungen mit Verdi. Strunk widersprach der Darstellungen der Gewerkschaft, den Beschäftigten der Postbank drohten Einbußen von bis zu 30 Prozent. dpa

Bau und Konsum in China rückläufig

Peking - Die Abkühlung der chinesischen Wirtschaft geht weiter: Erneut ist ein Konjunkturbarometer im November unter eine wichtige Marke gerutscht. Der Einkaufsmanager-Index (PMI) für das nichtverarbeitende Gewerbe sei auf 49,7 Punkte gefallen, meldete die Nachrichtenagentur Xinhua in Peking. Er lag damit unter der Marke von 50 Punkten, die den Unterschied zwischen Expansion und Schrumpfung eines Sektors ausmacht. Im Vergleich zum Vormonat sei der PMI für das nicht-verarbeitende Gewerbe damit stark gefallen, schrieb Xinhua unter Berufung auf den Einkaufs- und Logistikverband CFLP. Der wichtige Vorlaufindikator wird durch eine Umfrage unter rund 1200 chinesischen Firmen erhoben. dpa

Neue Probleme bei Saab

Stockholm - Beim akut bedrohten Autohersteller Saab wird nach Medienangaben nur noch eine Teilübernahme durch chinesische Investoren eingeplant. Wie der TV-Sender SVT am Sonntagabend berichtete, will der bisherige Eigner Swedish Automobile aus den Niederlanden weiter die Aktienmehrheit behalten. Statt der bisher vereinbarten kompletten Übernahme durch den Autohersteller Youngman sowie den Autogroßhändler Pang Da sollen nur noch 49,8 Prozent der Anteile in chinesische Hände übergehen. Außerdem werde Pang Da durch die Bank of China ersetzt, hieß es weiter. Bei Saab im westschwedischen Trollhättan werden wegen Geldmangels und Schulden seit April keine Autos mehr produziert. Sollte das Unternehmen in dieser Woche die überfälligen Löhne und Gehälter für die 3500 Beschäftigten nicht überweisen, gilt ein Konkurs als unausweichlich.dpa

ADAM OPEL AG]

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