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Villis räumt EnBW-Chefsessel



Der Chef des drittgrößten deutschen Energieversorgers EnBW, Hans-Peter Villis, muss das Unternehmen auf politischen Druck hin verlassen. Der 53-Jährige stehe für eine Verlängerung seines bis Ende September 2012 laufenden Vertrages nicht zur Verfügung, teilte EnBW am Dienstag mit. Villis könne aus seiner Sicht „nicht mehr vom ungeteilten Vertrauen des Aufsichtsrats ausgehen“, erklärte EnBW. Finanzminister Nils Schmid (SPD) sagte dem Tagesspiegel, es werde ein „geordnetes Verfahren“ für die Nachfolge geben. „Es gibt noch keine Kandidaten“. Ob er früher als im Herbst 2012 aus dem Amt scheidet, liege an Villis, sagte Schmid. dpa/ctr

Industrie verzeichnet Auftragsplus

Berlin - Trotz der Schuldenkrise hat die deutsche Industrie im Oktober das größte Auftragsplus seit anderthalb Jahren eingefahren. Die Unternehmen zogen wegen der starken Auslandsnachfrage 5,2 Prozent mehr Bestellungen an Land als im Vormonat, teilte das Bundeswirtschaftsministerium mit. rtr

VW-Belegschaft wettert gegen EU

Wolfsburg - Die Belegschaft von Europas größtem Autobauer Volkswagen macht Front gegen den Vorstoß der EU-Kommission gegen das VW-Gesetz. „Dank der Kommission greift mal wieder die soziale Kälte in Europa um sich“, sagte Konzernbetriebsratschef Bernd Osterloh am Dienstag in einer Betriebsversammlung vor rund 18 000 Beschäftigten in Wolfsburg. „Ich bitte Sie, ziehen Sie diese Klage zurück!“, forderte Ministerpräsident David McAllister (CDU) EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier auf. dpa



GM lehnt Saab-Rettungspläne ab

Detroit - General Motors lehnt die Pläne zur Rettung des schwedischen Autobauers Saab ab. Ein Konzernsprecher sagte am Dienstag, GM werde die Miteigentümerschaft eines chinesischen Finanzinstituts nicht akzeptieren. Der Verkauf könnte die Wettbewerbssituation von GM in China belasten. rtr

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