NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Höherer Krankenstand

Berlin - Die deutschen Arbeitnehmer sind häufiger krank: Von Januar bis September stieg der Krankenstand bei den Betriebskrankenkassen auf einen monatlichen Durchschnittswert von 4,2 Prozent, wie aus dem BKK-Gesundheitsreport hervorgeht. Im gleichen Vorjahreszeitraum waren es vier Prozent. Damit stiegen die Krankenstände nun schon das fünfte Jahr in Folge. Besonders häufig wurden die Versicherten im ersten Dreivierteljahr wegen psychischer Erkrankungen und Erkältungen arbeitsunfähig. Im gesamten Jahr 2010 fehlten die Arbeitnehmer durchschnittlich an 14,8 Tagen. AFP

Mehr Arbeitsplätze in der Pflege

Wiesbaden - Im Gesundheitswesen sind im vergangenen Jahr rund 90 000 neue Jobs entstanden. Ende 2010 arbeiteten rund 4,8 Millionen Menschen im Gesundheitswesen, das war etwa jeder neunte Beschäftigte, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Zusätzliche Arbeitsplätze entstanden vor allem für Ärzte (plus 8000), Gesundheits- und Krankenpfleger (plus 14 000) und Altenpfleger (plus 11 000). Von den 4,8 Millionen Beschäftigten waren 43,1 Prozent in Teilzeit oder geringfügig beschäftigt. AFP

Keine Angst vor Chinas Pkw-Zöllen

München - BMW rechnet auch 2012 mit einem starken Wachstum in China. Der Markt sei für Luxusautos sehr positiv, sagte ein Unternehmenssprecher. In den ersten elf Monaten seien dort 215 000 BMW verkauft worden, 40,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Auf die Entscheidung Chinas, Strafzölle auf Autos, die aus den USA kommen, zu erheben, reagierte man gelassen. BMW produziert in den USA Geländewagen . „Es sind kaum Auswirkungen zu erwarten“, sagte ein Sprecher. Im Handelsstreit mit den USA wird China Strafzölle von 2,0 bis 2,7 Prozent für Autos mit mehr als 2,5 Liter Hubraum erheben. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben