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Karstadt verdient mehr

Frankfurt am Main - Der Warenhauskonzern Karstadt hat seinen Gewinn nach Abschluss der Insolvenz deutlich gesteigert. Das berichtet die „Wirtschaftswoche“ unter Berufung auf den vertraulichen Mittelfristplan des Unternehmens. Demnach sei das operative Ergebnis im Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr auf 103 Millionen Euro gestiegen. Karstadt-Finanzchef Harald Fraszczak hatte bereits einen Umsatz- und Gewinnzuwachs in Aussicht gestellt. Den operativen Gewinn des vorherigen Geschäftsjahrs hatte der damalige Karstadt-Sanierer Thomas Fox auf 93 Millionen Euro beziffert. Der Umsatz des Geschäftsjahrs 2010/2011 lag dem Bericht zufolge bei 3,23 Milliarden Euro. rtr

Export verliert an Schwung

Berlin - Die deutschen Exporte verlieren nach Einschätzung des Industrieverbandes BDI im kommenden Jahr deutlich an Schwung. Nach zwei Boomjahren rechnet der Bundesverband der deutschen Industrie für 2012 mit einem Exportplus von etwa drei Prozent. Wie aus dem aktuellen BDI-Außenwirtschaftsreport weiter hervorgeht, wird das Wachstum wesentlich vom Maschinenbau und von der Elektroindustrie getragen. Im Jahr 2011 hatten die deutschen Ausfuhren den Angaben zufolge um zehn Prozent zugelegt, im Jahr davor um 18 Prozent. dpa

Moody’s stuft Belgien herab

Frankfurt am Main - Die Ratingagentur Moody’s hat die Kreditwürdigkeit von Belgien herabgestuft. Die Agentur senkte ihre Einstufung von „Aa1“ auf „Aa3“. Den Ausblick beurteilte die Agentur als negativ. Damit könnte eine weitere Herabstufung drohen. Belgien habe eine relativ hohe Verschuldung, hieß es zur Begründung. Die Gefahren für die mittelfristigen Wachstumsaussichten der recht kleinen Volkswirtschaft haben sich Moody’s zufolge erhöht. Nicht zuletzt die Lage bei der Großbank Dexia, die sich derzeit nur mithilfe staatlicher Garantien in Milliardenhöhe über Wasser halten kann, berge erhebliche Risiken für den belgischen Haushalt. dpa

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