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Leiharbeiter bekommen Mindestlohn

Berlin - Für die rund 900 000 Leiharbeiter in Deutschland gilt erstmals ein verbindlicher Mindestlohn. Das Kabinett stimmte am Dienstag der Verordnung über eine Lohnuntergrenze in der Leiharbeitsbranche zu. Ab Januar 2012 beträgt der Mindestlohn 7,01 Euro in den ostdeutschen Bundesländern und Berlin und 7,89 Euro in den übrigen Ländern. Zum November steigt er auf 7,50 Euro beziehungsweise 8,19 Euro. Auf die Lohnuntergrenze einigten sich die Gewerkschaften und Arbeitgebervertreter der Zeitarbeitsbranche. Sie gilt für alle in Deutschland eingesetzten Leiharbeiter, auch wenn der Arbeitgeber im Ausland sitzt.AFP

Energieverbrauch sinkt

Köln - Der Energieverbrauch in Deutschland ist 2011 deutlich gesunken. Er werde voraussichtlich um knapp fünf Prozent auf 13 411 Petajoule zurückgehen, teilte die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen mit. Hauptgrund dafür sei die milde Witterung gewesen, im Januar endete der kalte, schneereiche Winter schon. Dazu kamen hohe Energiepreise mit entsprechend abschreckender Wirkung. Ein zusätzlicher statistischer Effekt ergebe sich aus dem Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien sowie Kraftwerken mit hoher Effizienz, hieß es. dpa

Manager warnen vor Euro-Skepsis

London - Eine Gruppe von 20 hochrangigen Managern aus Großbritannien hat in einem offenen Brief vor den Folgen der Euro-Skepsis auf der Insel gewarnt. Drei Millionen Arbeitsplätze seien in Gefahr, wenn Großbritannien das Herz Europas verlasse, heißt es in dem Schreiben, dessen Inhalte der „Daily Telegraph“ veröffentlichte. Zu den Unterzeichnern gehören etwa Richard Branson, Chef des Luftfahrt- und Telekommunikationskonzerns Virgin, sowie der Aufsichtsratschef der British Telecom, Mike Rake. „Es ist im Interesse Großbritanniens, dass der Euro überlebt“, heißt es in dem Brief. Der europäische Binnenmarkt stehe für die Hälfte des britischen Handels. dpa

Mehr Umsatz durch neue Bayer-Mittel

Frankfurt am Main - Der Pharmakonzern Bayer hofft in den kommenden anderthalb Jahren auf Milliardeneinnahmen durch die Einführung neuer Mittel. „Wir haben im Jahr 2011 große Fortschritte mit unserer Pharma-Pipeline erzielt und heben deshalb unsere Umsatzerwartungen für einige Produkte an“, sagte Bayer-Chef Marijn Dekkers. Vier Medikamente hätten das Potenzial zum Blockbuster. Der Pharmakonzern traut jedem der Produkte einen Spitzenumsatz von mindestens einer Milliarde Euro pro Jahr zu, dem Thrombosemittel Xarelto sogar zwei Milliarden Euro. rtr

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