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Arbeitszeitkonten: Guthaben deutlich gestiegen



Die Beschäftigten in Deutschland füllen ihre Arbeitszeitkonten wieder auf. Auch sei die während der Wirtschaftsrezession zwischen 2008 und 2009 erfolgte Verkürzung der Arbeitszeit meist wieder überholt, teilte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung am Donnerstag in Nürnberg mit. Im Schnitt leistete jeder Arbeitnehmer im dritten Quartal dieses Jahres 0,94 Überstunden pro Woche. Auf alle Arbeitnehmer bezogen waren vom vierten Quartal 2008 bis zum ersten Quartal 2010 im Schnitt zwölf Stunden Zeitguthaben abgebaut worden. Seit dem zweiten Quartal 2010 wachsen die Guthaben wieder an. Bis zum Ende des dritten Quartals stieg das Zeitguthaben insgesamt um im Schnitt 6,9 Stunden pro Beschäftigten. Die Zahl der Vollzeitbeschäftigten stieg im dritten Quartal 2011 um 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr an, erklärte das Institut. Die Teilzeitbeschäftigung stieg um 0,4 Prozent an. Die reguläre Arbeitszeit der Vollzeitbeschäftigten betrug laut Institut 38,17 Wochenstunden. epd

Migranten: Integrationskurse verbessern Jobchancen

Der Besuch eines Integrationskurses verbessert nach einer Behördenstudie deutlich die Jobchancen von Ausländern. Von großer Bedeutung seien dabei ihre Deutschkenntnisse: Je besser ein Ausländer Deutsch sprechen und schreiben könne, desto größer sei die Chance, dass er eine Arbeit finde, geht aus der am Mittwoch veröffentlichten Studie des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hervor. Die Bundesbehörde bietet die Kurse seit 2007 an. Hätten zu Kurs-Beginn 10 Prozent der Teilnehmer eine Vollzeitstelle gehabt, so seien es ein Jahr nach Abschluss des zwölfmonatigen Kurses 34 Prozent gewesen. Eine Forschungsgruppe hatte für die Studie knapp 4000 zufällig ausgewählte Teilnehmer von Integrationskursen befragt. dpa

Urlaub verfällt: Freizeitanspruch wird nicht voll in Anspruch genommen

Die Deutschen lassen jedes Jahr rund zwölf Prozent ihres Urlaubs verfallen. Im Schnitt hätten Arbeitnehmer hierzulande einen Urlaubsanspruch von 28 Tagen im Jahr, ergab eine am Mittwoch veröffentlichte Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin. Gut drei Tage davon nähmen sie nicht in Anspruch. Besonders häufig verzichteten junge Menschen zumindest teilweise auf ihren Anspruch. Wer auf seinen Urlaub verzichtet, habe gute Aussichten auf einen besseren Verdienst: Im Schnitt stieg der Stundenlohn von Arbeitnehmern, die ihren Anspruch nicht ausschöpften, um 0,39 Euro mehr als bei Menschen, die ihren Urlaub ausschöpften. Andererseits sinke im Jahr nach dem Urlaubsverzicht die Zufriedenheit mit der Gesundheit und der Freizeit. AFP

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