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Berliner Wirtschaft wächst

Berlin - Das Berliner Bruttoinlandsprodukt ist 2011 gewachsen. Nach Angaben der Berliner Industrie- und Handelskammer (IHK) legte die Wirtschaftsleistung in diesem Jahr um zwei Prozent zu. Die Investitionsbank Berlin (IBB) errechnet sogar ein Wachstum von 2,5 Prozent. Besonders die Industrie (plus 5,4 Prozent), Baufirmen (plus 10,1 Prozent) und die Tourismusbranche (plus 6,8 Prozent) verzeichneten laut IHK starke Umsatzzuwächse in den ersten drei Quartalen. Für 2012 rechnet die IBB mit einer Wachstumsabschwächung auf 1,5 Prozent. aso

Viele verdienen unter Mindestlohn

Wiesbaden - Viele Tarifverträge in Deutschland schreiben Stundenlöhne fest, die deutlich unter dem Niveau der vereinbarten Mindestlöhne liegen. Im Konditorenhandwerk in Bayern etwa beginnt der Tarifverdienst bei 5,26 Euro je Stunde, teilte das Statistische Bundesamt mit. Die niedrigen Tarifverdienste gelten aber vor allem für Geringqualifizierte. Derzeit gelten in Deutschland in zehn Brachen allgemeinverbindliche Mindestlöhne, die von 6,53 bis 11,53 Euro je Stunde reichen.dpa

60 Prozent mehr Solarstrom

Berlin - Solaranlagen in Deutschland haben 2011 mehr als 18 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt. Das sind 60 Prozent mehr als im Vorjahr, wie der Bundesverband Solarwirtschaft mitteilte. Damit decke die Solarenergie etwa drei Prozent des deutschen Stromverbrauchs. Hauptgründe seien die deutlich gestiegenen Preise für Öl und Gas sowie stark sinkende Kosten für Solartechnik. dpa



Telekom muss Millionen zahlen

Washington - Die Deutsche Telekom kommt eine Schmiergeldaffäre auf dem Balkan teuer zu stehen. Um die Sache in den USA aus der Welt zu schaffen, zahlen der Konzern und seine osteuropäische Tochtergesellschaft Magyar Telekom im Rahmen eines Vergleichs nun 95 Millionen Dollar (74 Millionen Euro), wie das US-Justizministerium und die Börsenaufsicht SEC erklärten. „Der Vergleich beendet die Ermittlungen gegen die Deutsche Telekom ohne eine strafrechtliche Anklage“, erklärte eine Konzernsprecherin. Zuvor hatte die SEC Klagen eingereicht. Sie warf hochrangigen Managern von Magyar Telekom vor, 2005 und 2006 fast 4,88 Millionen Euro an Offizielle in Mazedonien gezahlt zu haben, damit diese möglichen Wettbewerbern den Markteintritt im Land versperren. Die Telekom zahlt im Rahmen des Vergleichs 4,36 Millionen Dollar. Der Konzern habe es versäumt, seine 60-prozentige Tochter Magyar hinreichend zu kontrollieren, erklärten die US-Behörden. dpa

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