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Messe Berlin erwartet Rekordjahr

Berlin - Der Messestandort Berlin erwartet für 2012 im Vergleich zu 2010 ein Umsatzplus von sechs Prozent auf 230 Millionen Euro – ein Rekordwert. „Unsere Leitmessen sind schon jetzt sehr gut gebucht“, sagte Messechef Raimund Hosch am Dienstag. Im Juli 2012 werde zudem ein weiteres Gelände am neuen Berliner Flughafen in Schönefeld in Betrieb genommen. 2011 erzielte die Berliner Messegesellschaft in einem ungeraden Jahr mit turnusmäßig weniger Großmessen ihren bislang höchsten Umsatz – 180 Millionen Euro, 14 Prozent mehr als 2009. Berlin war zuletzt der fünft- bis sechstgrößte deutsche Messestandort. dpaMESSE BERLIN]

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Brasiliens Wirtschaft schwächelt

Brasilia - Das aufstrebende Brasilien hat zum Jahresende die Abkühlung der Weltkonjunktur zu spüren bekommen. Der Handelsüberschuss der größten lateinamerikanischen Volkswirtschaft sank im Dezember binnen Jahresfrist um fast 29 Prozent auf 3,8 Milliarden Dollar, wie die Regierung am Montag mitteilte. Zwar erreichte der Wert der Importe und Exporte einen neuen Rekord für diesen Monat. Doch übertraf das Wachstum der Einfuhren mit 23 Prozent deutlich die Zunahme bei den Ausfuhren von knapp elf Prozent. Experten zufolge drücken die Auswirkungen der Schuldenkrise in Europa die Nachfrage und die Preise wichtiger brasilianischer Exportgüter wie Eisenerz und Soja. rtr

Deutsche kaufen mehr Autos

Frankfurt am Main - Die Autoverkäufe in Deutschland sind im vergangenen Jahr kräftig gestiegen. Mit 3,17 Millionen Neuzulassungen wurden neun Prozent mehr neue Pkw auf Deutschlands Straßen gebracht als ein Jahr zuvor, hieß es am Dienstag aus Branchenkreisen. Bei den Nutzfahrzeugen habe die Zahl der neu in den Verkehr gebrachten Fahrzeuge sogar um 19 Prozent auf 334 500 Stück zugelegt. Der Dezember sei besser verlaufen als erwartet. 2012 sieht der Verband der Automobilindustrie den Pkw-Markt auf dem Niveau des Vorjahres. dpa

MLP-Gründer verspekuliert sich

Frankfurt am Main - MLP-Gründer Manfred Lautenschläger hat für gut sieben Millionen Euro Aktien des Finanzmaklers gekauft – zum Achtfachen des Börsenkurses. Hintergrund ist ein Termingeschäft aus dem Jahr 2004, mit dem er sich verspekulierte. Damals hatte die Angelika Lautenschläger Beteiligungen, in der der Firmengründer einen Teil seines MLP-Anteils liegen hat, auf einen Anstieg auf 40 Euro pro Aktie bis Anfang 2012 gewettet, wie ein MLP-Sprecher am Dienstag erläuterte. Das war etwa das Doppelte des damaligen Börsenkurses. Zum Jahreswechsel musste Lautenschläger seinem Geschäftspartner rund 178 000 MLP-Papiere zum vereinbarten Preis abkaufen, obwohl die Aktie nur bei knapp fünf Euro notiert. rtr

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