NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Chevron muss für die Umwelt zahlen

Quito - Der US-Ölkonzern Chevron soll wegen jahrelanger schwerer Umweltverschmutzung im Amazonas-Gebiet insgesamt bis zu 18 Milliarden Dollar (knapp 14 Milliarden Euro) Strafe zahlen. Ein Regionalgericht in Ecuador bestätigte nach Angaben aus Justizkreisen ein Urteil vom Februar 2011, wonach Chevron für die Zerstörung von Regenwald 8,64 Milliarden Dollar zahlen muss. Hinzu komme ein Bußgeld in Höhe von zehn Prozent. Das Berufungsurteil bestätigte zudem die Verdopplung der Strafe, falls Chevron sich nicht öffentlich bei den Opfern entschuldige. Chevron wies das Berufungsurteil zurück. AFP

Sicherheit kostet EDF Milliarden

Frankfurt - Auf den französischen Stromkonzern EDF kommen voraussichtlich Kosten von zehn Milliarden Euro zur Erhöhung der Sicherheit seiner Kernkraftwerke zu. Die französische Atomaufsicht ASN verlangt von dem staatlich kontrollierten Konzern in allen 19 Kraftwerken den Einbau von befestigten Ausweich-Kontrollräumen sowie von Diesel-Generatoren, die gegen Überflutungen geschützt sind. Die von EDF geschätzten Kosten seien weit über seinen eigenen Erwartungen von drei Milliarden Euro, sagte Analyst Emmanuel Turpin von Morgan Stanley. ASN droht damit, einige Reaktoren abzuschalten, sollten die Auflagen nicht erfüllt werden. rtr

Jeder fünfte Grieche ist arm

Athen - In Griechenland lebt jeder fünfte Bürger wegen der dramatischen Finanzkrise unter oder an der Armutsgrenze. Es handelt sich um gut 2,2 Millionen Menschen in dem Elf-Millionen-Einwohner-Staat. Dies teilte am Mittwoch das statistische Amt in Athen (ELSTAT) mit. Die Armutsgrenze liegt in Griechenland bei etwa 15 000 Euro Jahreseinkommen für eine Familie mit vier Mitgliedern. 27,7 Prozent der Betroffenen haben sogar Schwierigkeiten, sich richtig zu ernähren, heißt es in dem Bericht. Aus diesem Grund läuft in Griechenland seit Wochen eine Lebensmittel-Kampagne für Bedürftige. dpa

Nokia plant große Kampagne

Berlin - Nokia und Microsoft wollen den Start des neuen Windows-Phone-Handys „Nokia Ace“ mit einer 100 Millionen Dollar schweren Anzeigenkampagne begleiten. Das berichtet die Technologie-Plattform „betanews“ unter Berufung auf nicht genannte Quellen. Der finanzielle Aufwand dürfte etwa zu gleichen Teilen auf die Partner und den Telekomkonzern AT&T entfallen, über den das Handy in den USA vertrieben werden soll, hieß es. Das neue Smartphone gilt als wichtiger Hoffnungsträger, um Microsofts Windows Phone 7 im harten Wettbewerb der Betriebssysteme zu etablieren. dpa

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