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Energiewende wird teuer für Schulen



Frankfurt am Main - Die staatseigene Förderbank KfW sieht einen großen Investitionsbedarf bei öffentlichen Gebäuden in Deutschland. Um die geplante Energiewende zu schaffen, bestehe bis 2020 in diesen Immobilien ein Investitionsbedarf von mindestens 75 Milliarden Euro, berichtete die Bankengruppe am Mittwoch. Diese Mittel seien nötig, um alle Gebäude mit dem energetischen Niveau eines Neubaus zu sanieren. Der mit Abstand größte energetische Sanierungsbedarf bestehe mit 27 Milliarden Euro in Schulen. dpa

Berliner und Azubis verdienen besser

Bonn/Berlin - Die Bruttomonatsverdienste in Berlin sind gestiegen, Im Durchschnitt verdienten die Arbeitnehmer in der Hauptstadt im dritten Quartal 2011 inklusive Sonderzahlungen monatlich 2774 Euro, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Mittwoch mitteilte. Damit hätten die Einkommen um 4,2 Prozent höher gelegen als noch im selben Zeitraum des Vorjahres 2010. Auch die Vergütungen der Auszubildenden in Deutschland sind 2011 deutlich gestiegen. 708 Euro brutto verdienten die Auszubildenden in Westdeutschland im Schnitt, wie das Bundesinstitut für Berufsbildung am Mittwoch mitteilte. Die tariflichen Ausbildungsvergütungen erhöhten sich um 2,9 Prozent. In den neuen Bundesländern stiegen die tariflichen Vergütungen um 4,9 Prozent auf durchschnittlich 642 Euro brutto im Monat. Damit haben die neuen Bundesländer 91 Prozent der Vergütungshöhe der alten Bundesländern erreicht. dpa

Chinas Kommunen mauscheln

Peking - Die chinesische Zentralregierung hat bei der Überprüfung der kommunalen Verschuldung Unregelmäßigkeiten von 65 Milliarden Euro aufgedeckt. Die Zahlen für das Haushaltsjahr 2010 veröffentlichte die Regierung am Mittwoch auf ihrer Internetseite. Die Kontrollbehörde habe Ungereimtheiten bei Kreditgarantien, nicht genehmigten Ausgaben für Häuser, Aktien oder umweltschädigende Fabriken und weitere Unregelmäßigkeiten festgestellt. Die landesweite Überprüfung der Haushalte zog laut Bericht 139 Strafverfahren, 699 Disziplinarstrafen und 81 Haftstrafen nach sich. rtr

Allianz zahlt nicht für Silikonbrüste

Berlin - Im Skandal um die mit Billig-Silikon gefüllten Brustimplantate der französischen Firma PIP will der Versicherer Allianz nicht haften. Nach Ansicht der Allianz ist der Versicherungsvertrag unwirksam, weil PIP betrügerisch gehandelt habe, wie die „Financial Times Deutschland“ am Mittwoch berichtete. Die französische Tochter des Münchner Konzerns hatte den inzwischen insolventen Hersteller der minderwertigen Brustimplantate von 2005 bis 2010 versichert. In Frankreich wurden rund 30 000 Frauen dazu aufgerufen, sich die Silikonkissen vorsichtshalber wieder entfernen zu lassen. AFP

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