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Frankreich zahlt etwas mehr Zinsen



Paris - Frankreich hat am Donnerstag am Finanzmarkt Schuldpapiere in einem Volumen von fast acht Milliarden Euro platzieren können – zu leicht höheren Zinsen als bei vorangegangenen Auktionen. Für die Referenzpapiere mit zehnjähriger Laufzeit und einer Gesamtsumme von 4,02 Milliarden Euro musste Frankreich einen Zinssatz von 3,29 Prozent bezahlen gegenüber 3,18 Prozent Anfang Dezember, wie die staatliche Finanzagentur AFT mitteilte. Die Nachfrage war geringer als beim letzten Mal. Der Euro-Rettungsschirm EFSF sammelte derweil bei seiner ersten Platzierung einer dreijährigen Anleihe problemlos Milliarden für die Schuldensünder Irland und Portugal ein. Die Summe der Gebote lag mit 4,5 Milliarden Euro über dem angestrebten Emissionsvolumen von 3,0 Milliarden Euro. AFP

Chinas Exportüberschuss sinkt

Peking - Der chinesische Außenhandelsüberschuss ist 2011 geschrumpft. Der Rückgang betrug rund zwölf Prozent auf 160 Milliarden Dollar, wie Handelsminister Chen Deming nach Angaben der Nachrichtenagentur Xinhua am Donnerstag sagte. Der chinesische Außenhandel habe 2011 um rund 20 Prozent auf 3,6 Billionen Dollar zugenommen. Der chinesische Zoll wird die genauen Handelsdaten für Dezember und das gesamte Jahr 2011 nächste Woche veröffentlichen. Wegen der weltweiten wirtschaftlichen Unsicherheiten sieht das Handelsministerium „düstere“ Aussichten für den chinesischen Export im ersten Halbjahr. dpa

Gutachter gegen Leiharbeit

Berlin - Die Lufthansa darf Arbeitnehmervertretern zufolge keine Leiharbeiter als Kabinenpersonal einsetzen. Ein Gutachten bestätige dies, teilten am Donnerstag die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) und die Gewerkschaft Verdi mit. Beide forderten die Lufthansa in einer gemeinsamen Erklärung dazu auf, „nach dieser Abschweifung aus der tarifpolitischen Unternehmenskultur zu einer seriösen Unternehmenspolitik und soliden Tarifpartnerschaft zurückzukehren“. AFP

Amerikaner kaufen mehr Autos

Detroit/Flensburg - Nach Zahlen des Marktforschers Autodata wurden in den Vereinigten Staaten 2011 knapp 12,8 Millionen neue Autos verkauft. Das war ein Plus von 10,3 Prozent gegenüber 2010. Das Rennen um den Titel des größten Premiumanbieters in den USA fiel dabei zugunsten von BMW aus: Die Bayern verkauften im Gesamtjahr 247 907 Pkw und Geländewagen, Mercedes-Benz musste sich mit 2715 verkauften Autos weniger begnügen. Rechnet man allerdings die Sprinter-Transporter von Mercedes hinzu, liegt Mercedes mit 13 862 Fahrzeugen vorne. Der einst in den USA führende japanische Premiumanbieter Lexus fiel weiter zurück. In Deutschland stiegen die Neuzulassungen um 8,8 Prozent auf 3,2 Millionen. dpa

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