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IWF zweifelt an Plänen Griechenlands

Hamburg/Berlin - Beim Internationalen Währungsfonds wachsen die Zweifel, dass Griechenland ohne eine umfassende Umschuldung zu retten ist. Wie der „Spiegel“ meldet, glaubt der IWF nicht, dass Griechenland auf Basis der bisherigen Sanierungspläne seine Schulden dauerhaft tragen könne. Die IWF-Experten wollen demnach im Zuge der nächsten Troika- Mission von IWF, Europäischer Zentralbank und EU-Kommission, die Mitte Januar startet, wichtige Eckwerte des Rettungspakets an die verschlechterte Wirtschaftssituation anpassen. Laut einem internen IWF-Vermerk solle Griechenland entweder einen höheren Konsolidierungsbeitrag leisten, die privaten Gläubiger auf einen höheren Anteil ihrer Forderungen verzichten oder die Euro-Staaten sich mit einem höheren Beitrag beteiligen. dpa

Ungarn will mit sich reden lassen

Budapest/Paris - Angesichts seiner großen Finanznot ist Ungarn doch bereit, über das von der EU und dem Internationalen Währungsfonds kritisierte neue Notenbankgesetz zu verhandeln. „Wir sind zu Diskussionen bereit“, sagte der ungarische Außenminister Janos Martonyi der Pariser Zeitung „Le Figaro“. „Auch über das am häufigsten erwähnte Problem: das Gesetz über die Zentralbank“, fügte er hinzu. Die Kreditwürdigkeit Ungarns war von der Ratingagentur Fitch auf Ramsch- Niveau herabgestuft worden. dpa

Milliardenauftrag für Airbus

Paris/London - Der Flugzeugbauer Airbus hat einem Bericht zufolge einen Milliardenauftrag aus China erhalten. Hong Kong Airlines wolle zehn Airbus A380 kaufen, berichtete die „Financial Times“ unter Berufung auf die Fluggesellschaft. Der Listenpreis liege bei rund drei Milliarden Euro. Airbus werde 2015 mit der Auslieferung der Großraumflugzeuge beginnen. Airbus wollte den Bericht nicht bestätigen. Sprecher Stefan Schaffrath sagte, neue Aufträge sollten am 17. Januar bekanntgegeben werden. dpa

Chef der „Peking Times“ muss gehen

Peking - Wegen der angeblichen Erpressung einer Möbelfirma ist der Chef der chinesischen Zeitung „Peking Times“ entlassen worden. Das berichtete die „Peking News“. Generaldirektor Cui Bin habe seinen Posten räumen müssen, weil er als Gegenleistung für den Verzicht auf eine Berichterstattung über Skandale in der Firma Geld genommen habe. Nach früheren Berichten soll sich Cui damit etwa 372 000 Euro erschlichen haben. AFP

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