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Anleger kaufen mehr Aktien



Frankfurt am Main - Deutsche Privatanleger sind im Blick auf die Aktienanlage offenbar cleverer als manche Profis. Die Flaute an der Börse und die deutlich gesunkenen Kurse im zweiten Halbjahr 2011 haben sie in überraschend deutlicher Anzahl genutzt, um Aktien zu kaufen. Nach Angaben des Deutschen Aktieninstituts (DAI) stieg die Zahl der Besitzer von Aktien und Aktienfonds von Juli bis Dezember um 356 000 oder 4,1 Prozent auf insgesamt 8,7 Millionen. Damit setzen 13,4 Prozent der Deutschen über 14 Jahren bei der Geldanlage auch auf Aktien. Bei Anlegern, die Aktien direkt halten, gab es sogar einen Zuwachs von 407 000 oder 9,9 Prozent auf 4,1 Millionen. Vom Höchststand aus dem Jahre 2001 mit rund 12,8 Millionen Aktionären ist der Stand Ende 2011 allerdings noch weit entfernt.ro

Postler erhalten vier Prozent mehr

Bonn/Berlin - Die rund 130 000 Tarifbeschäftigten der Deutschen Post erhalten vier Prozent mehr Lohn und Gehalt. Darauf einigten sich die Deutsche Post als Arbeitgeber und die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi bei ihren Tarifverhandlungen. Die Lohnerhöhung erfolgt zum 1. April 2012. Auszubildende erhalten bereits vom 1. Januar 2012 an monatlich 50 Euro mehr. Der Tarifabschluss gilt bis zum 31. März 2013. Der Beschäftigungspakt mit einem Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen wurde bis Ende 2015 verlängert. Die Verdi-Tarifkommission stimmte am Donnerstag in Berlin einem entsprechenden Verhandlungsangebot zu. dpa

BMW und Daimler investieren in USA München/Stuttgart/Detroit - BMW und Daimler schalten in ihren US-Werken einen Gang höher. Angesichts steigender Verkäufe stecken die Bayern hunderte Millionen Dollar in den Ausbau ihrer Geländewagen-Fertigung in South Carolina; die Schwaben heuern neue Leute für ihre auf Volldampf laufende Lastwagen-Produktion an. Die guten Nachrichten kommen pünktlich zur Auto Show in Detroit. „Wir werden rund 900 Millionen US-Dollar (rund 700 Mio Euro) in das Werk Spartanburg bis 2014 investieren und bis Ende des laufenden Jahres 300 neue Arbeitsplätze schaffen“, sagte BMW-Produktionsvorstand Frank-Peter Arndt am Donnerstag in München. dpa

Deutsche Innovationskraft hoch

Berlin - Der Innovationsstandort Deutschland belegt unter den 28 OECD-Ländern den sechsten Platz. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft, die von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Auftrag gegeben wurde. Zur deutschen Innovationskraft trügen im Wesentlichen die gut ausgebildeten technisch-naturwissenschaftlichen Fachkräfte bei. Laut INSM könne dieser Wettbewerbsvorteil nur aufrechterhalten werden, wenn die Politik den aufkommenden Fachkräftemangel bekämpft, indem sie mehr Studenten in die technischen Fächer lockt und den Zuzug von Fachkräften fördert. An der Spitze des Rankings stehen Finnland und die Schweiz, gefolgt von Korea, Dänemark und Kanada. Zu den Schlusslichtern gehören Griechenland, Portugal, Italien und Spanien. aso

Absatz von Computern enttäuscht

Stamford - Der weltweite PC-Markt ist im vergangenen Jahr kaum gewachsen. Den Marktforschern von Gartner zufolge gab es nur ein dünnes Plus von 0,5 Prozent auf 352,8 Millionen abgesetzte Personal Computer. Den PC-Herstellern machen die Wirtschaft in den USA und die Euro-Krise sowie die zunehmende Konkurrenz durch mobile Geräte wie Smartphones und Tablets zu schaffen. Das PC-Geschäft entwickelte sich noch viel schwächer als von Gartner erwartet. Die Marktforscher hatten ihre Prognose für das Jahreswachstum erst im September von 9,3 auf 3,8 Prozent gekappt. dpa

Telekom klagt erfolgreich

Köln - Die Deutsche Telekom hat sich vor Gericht erfolgreich gegen eine behördliche Anordnung zur Sperrung von Internetseiten zur Wehr gesetzt. Das Verwaltungsgericht Köln befand am Donnerstag eine Anordnung der Bezirksregierung Düsseldorf für rechtswidrig, mit der die Behörde die Telekom zur Sperrung des Zugangs zum Internetangebot zweier großer Sportwettenanbieter mit Sitz im Ausland verpflichten wollte. (Az.: 6 K 5404/10) Das Gericht befand, die Telekom sei nicht für die Inhalte der Domains der beiden Wettanbieter verantwortlich – auch wenn sie um deren Rechtswidrigkeit wisse. AFP

Ryanair erhöht Ticketpreise

London - Die Billigfluglinie Ryanair legt zusätzliche Kosten durch eine neue EU-Verordnung zum CO2-Emissionshandel auf die Passagiere um und schlägt bei den Preisen 25 Pence (30 Cent) pro Flug auf. Vom 17. Januar an werde die zusätzliche Gebühr für jeden Flug und pro Passagier fällig, teilte Ryanair am Donnerstag mit. Die Verordnung sei „verrückt“. Sie werde die Ryanair-Passagiere im Jahr 2012 zwischen 15 und 20 Millionen Euro kosten. Auch andere Fluggesellschaften hatten heftige Kritik daran geübt, dass durch die Emissionsrechte Kosten entstünden. dpa

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