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Mehr Geld: Die höchsten Gehälter werden in Bayern gezahlt

Fach- und Führungskräfte erhalten nach einer Online-Umfrage in Bayern im Bundesschnitt die höchsten Gehälter. Wie die Internet-Jobbörse Stepstone in Düsseldorf mitteilte, werden im Freistaat im Durchschnitt 51 900 Euro (ohne variable Anteile) gezahlt. Auf Platz zwei kommt Hessen mit einem Jahressalär von 51 100 Euro, gefolgt von Baden-Württemberg mit 50 200 Euro. Nordrhein-Westfalen liegt mit 48 300 Euro an fünfter Stelle. Stepstone hatte in seiner Gehaltsstudie die Antworten von 60 000 Online-Nutzern ausgewertet. Auf dem letzten Platz steht Mecklenburg-Vorpommern mit 32 000 Euro. Die Jobbörse gehört zur Axel Springer AG. dpa

Wie im Freien: Lichtdecke im Büro simuliert Wolkenhimmel

Arbeiten wie unter freiem Himmel: Mit einer neuen Lichtdecke will das Stuttgarter Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) die Stimmung im Büro aufhellen. Die Leuchten ahmen laut IAO-Mitteilung die Lichtverhältnisse nach, die vorbeiziehende Wolken erzeugen – und sollen den Menschen den Eindruck vermitteln, draußen zu sitzen. Die erhoffte Wirkung: Die Angestellten sollen wach und konzentriert bleiben, sagt Abteilungsleiter Matthias Bues. In den 50 mal 50 Zentimeter großen Kacheln befinden sich je 288 Leuchtdioden. Über die Kosten der Lichtdecke machte das Institut zunächst keine Angaben.dpa

Verurteilt: „Winkeladvokat“ gilt

als Beleidigung

Der Begriff Winkeladvokat ist eine Beleidigung. Auch wenn dem Wort kein eindeutiger Bedeutungsinhalt zukomme, sei es negativ besetzt, entschied das Landgericht Köln (Az: 5 O 344/10), wie die „Neue Juristische Wochenschrift“ berichtet. So verstehe man darunter eine Person, die intellektuell nicht in der Lage sei, den anwaltlichen Beruf standesgemäß auszuüben oder sich dazu Methoden befleißige, die mit Moral und Gesetz in Konflikt stehen. Die Richter untersagten damit einem Rechtsanwalt, einen Kollegen als Winkeladvokaten zu bezeichnen. dpa

Papier auf dem Rückzug: Personaler bevorzugen Online-Bewerbung

Eine Mehrheit der Personalchefs bevorzugt einer Umfrage zufolge heute Bewerbungen per Internet. Eine Befragung von 1500 Verantwortlichen habe ergeben, dass 41 Prozent der Unternehmen Bewerbungen per E-Mail oder Online-Formular verlangen, 40 Prozent dagegen nach wie vor eine schriftliche Mappe, teilte der Branchenverband Bitkom am Donnerstag in Berlin mit. 17 Prozent der Firmen seien in dieser Frage unentschieden. Bei einer Umfrage vor einem Jahr war es laut Bitkom umgekehrt. „Da aber immer noch viele Betriebe traditionelle Bewerbungen wünschen, sollten Bewerber zweigleisig fahren und flexibel auf die Wünsche der Personalabteilung reagieren“, rät Bitkom-Präsident Dieter Kempf. AFP

Zufrieden jobben: Arbeitnehmern ist das Betriebsklima am wichtigsten

Für Arbeitnehmer in Deutschland ist das Betriebsklima einer Studie zufolge der entscheidende Schlüssel zur Zufriedenheit im Beruf. In einer Umfrage der größten deutschen Krankenkasse Barmer GEK und der Bertelsmann-Stiftung nannten 72 Prozent der Beschäftigten dies als wichtigsten Punkt, teilte die Barmer mit. Ein positives Verhältnis zu Kollegen und Vorgesetzten lag damit klar vor einer leistungsgerechten Bezahlung (35 Prozent). Für die Analyse wurden rund 1800 Beschäftigte in Deutschland befragt. dpa

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