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Bierdurst bleibt stabil

Düsseldorf/Meschede - Der Bierdurst der Deutschen ist erstmals seit Jahren nicht weiter gesunken. Nach Hochrechnungen der Sauerländer Veltins-Brauerei lag er 2011 branchenweit in den ersten elf Monaten bei 107 Litern pro Kopf. Auch der Bierausstoß der Brauwirtschaft ist mit 95 Millionen Hektolitern stabil geblieben. Nach Einschätzungen des Generalbevollmächtigten bei Veltins, Michael Huber, habe die Branche vor allem von der guten Beschäftigungsquote profitiert. Allein die Veltins-Brauerei habe im vergangenen Jahr so viel Bier verkauft wie nie zuvor. Das Pilsgeschäft legte dort um sechs Prozent zu. dpa

Schlecker schließt weitere Filialen Stuttgart - Der Drogeriekonzern Schlecker will einem Zeitungsbericht zufolge in den nächsten Wochen bundesweit etwa 615 weitere Filialen schließen. Das berichteten die „Stuttgarter Nachrichten“ am Dienstag ohne nähere Quellenangabe. Ein Unternehmenssprecher verwies auf Anfrage auf den laufenden Umstrukturierungsprozess, wollte sich zu konkreten Zahlen aber vorerst nicht äußern. Schlecker hatte nach drei Jahren mit Verlusten bereits im November und Dezember 600 seiner ursprünglich knapp 8000 Filialen geschlossen. AFP

Gazprom senkt Gaspreis

Moskau/Kassel - Nach einem monatelangen Streit um hohe Gaskosten hat der staatliche russische Energieriese Gazprom für mehrere europäische Unternehmen die Preise gesenkt. Das teilte Alexander Medwedew, Chef der Gazprom-Tochter Gazprom Export, am Dienstag in Moskau mit. Die Kunden hatten immer wieder eine Preissenkung gefordert. dpa

Keine Betriebsrente für DDR-Bahner

Erfurt - Einstige Mitarbeiter der DDR-Staatsbahn haben keinen Anspruch auf eine Betriebsrente. Das entschied das Bundesarbeitsgericht am Dienstag in Erfurt in einem Grundsatzurteil (3 AZR 805/09). Die Deutsche Bahn AG als Nachfolgerin der Deutschen Reichsbahn sei der falsche Adressat für diese Ansprüche, sagte ein Gerichtssprecher. Da die betriebliche Altersversorgung der Reichsbahner bereits 1974 von dem gesetzlichen Rentenversicherungsträger der DDR übernommen wurde, müssten sich die Forderungen auch jetzt an die gesetzliche Rentenversicherung richten. dpa

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