NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Mehr Frauen, mehr Umsatz



Berlin - Der Anteil von Frauen in den deutschen Führungsetagen ist 2011 kaum gestiegen. In den Vorständen der 200 größten Unternehmen lag er bei nur drei Prozent, in den Aufsichtsräten bei gut zwölf Prozent. Das geht aus einer Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hervor, die am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde. Es „herrscht eine männliche Monokultur“, sagte Elke Holst vom DIW. Dabei geht aus einer aktuellen Studie des Beratungsunternehmens Ernst & Young hervor, dass sich Umsatz, Gewinn und Börsenwert in der Vergangenheit bei Unternehmen positiver entwickelt haben, die Frauen in der Chefetage hatten. dbö

Schlecker setzt auf Ex-Edeka-Chef

Düsseldorf - Auf der Suche nach Investoren setzt die angeschlagene Drogerikette Schlecker auf den Ex-Edeka-Chef Alfons Frenk. Frenk nehme im Auftrag Schleckers Kontakte zu potenziellen Geldgebern auf, berichtete das Manager-Magazin am Mittwoch. Er sondiere mehrere Beteiligungsmodelle, darunter auch einen gemeinsamen Einstieg mehrerer Investoren. Ein Schlecker-Sprecher bestätigte die Zusammenarbeit mit Beratern, weitere Details nannte er aber nicht. rtr

Verdi will sechs Prozent für Banker

Berlin - Die Gewerkschaft Verdi fordert für die rund 220 000 Beschäftigten der öffentlichen und privaten Banken sechs Prozent mehr Gehalt. Wie Verdi am Mittwoch mitteilte, bezieht sich die Forderung auf eine Laufzeit von zwölf Monaten. Auch dringt die Gewerkschaft auf einen tariflichen Schutz vor Leistungsdruck. Der Arbeitgeberverband des privaten Bankgewerbes (AGV Banken) wies die Gehaltsforderung als unrealistisch zurück. dbö

VW investiert in Emden

Emden - Volkswagen stärkt den Produktionsstandort Emden und investiert in den Ausbau deutlich mehr als 100 Millionen Euro. Bei der bisher größten Erweiterung seit dem Fabrikbau sollen eine neue Karosseriebauhalle, ein Logistikzentrum sowie ein Technik- und Trainingszentrum entstehen, sagte Werksleiter Jens Herrmann am Mittwoch. dpa

Deutsche telefonieren billiger

Wiesbaden - Telefon und Internet sind im vergangenen Jahr erneut billiger geworden. Die Verbraucherpreise für die Telekommunikation lagen 2011 im Durchschnitt um 2,7 Prozent unter dem Vorjahresniveau, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Gespräche im Festnetz und die Internetnutzung wurden im Vergleich zu 2010 um 2,4 Prozent günstiger. dpa

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