NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

4,1 Prozent für IAV-Ingenieure

Berlin - Die IG Metall hat für die Beschäftigten der Ingenieurgesellschaft Auto und Verkehr (IAV) eine Tariferhöhung erreicht: In Gifhorn, Berlin und Chemnitz erhalten die Beschäftigten vom Januar an 4,1 Prozent mehr Geld und für den vergangenen Dezember noch eine Einmalzahlung von 150 Euro. Daneben konnte die IG Metall die unbefristete Übernahme der Ausgebildeten durchsetzen. Von den 3500 IAV-Beschäftigten arbeiten rund 800 in Berlin. dbö

Bank of America rafft sich auf

New York - Die angeschlagene Bank of America hat nicht zuletzt dank milliardenschwerer Verkäufe im vierten Quartal einen Gewinn von 1,6 Milliarden Dollar erwirtschaftet. Im Vorjahreszeitraum war ein Verlust in gleicher Höhe angefallen. Allerdings leidet auch die Bank of America unter den Turbulenzen auf den Kapitalmärkten. Die Investmentbanking- Sparte Merrill Lynch lag im Minus, besser lief es im Privatkundengeschäft, in dem die Kreditnehmer ihre Raten wieder zuverlässiger zahlen. dpa

Blackrock mit weniger Gewinn

Boston - Der weltgrößte Vermögensverwalter Blackrock hat zum Jahresende einen Gewinnrückgang hinnehmen müssen. Netto verdiente der US-Konzern nach eigenen Angaben vom Donnerstag im vierten Quartal mit 555 Millionen Dollar 16 Prozent weniger als vor Jahresfrist. Die von Blackrock per 31. Dezember verwalteten Anlagen sanken um rund ein Prozent auf 3,51 Billionen Dollar. rtr

Morgan Stanley schreibt rote Zahlen New York - Ein milliardenschwerer Vergleich hat die US-Investmentbank Morgan Stanley in die roten Zahlen gedrückt. Das Wall-Street-Haus hatte einen langen Streit um Hypothekenpapiere mit dem Anleiheversicherer MBIA beigelegt und dabei Zugeständnisse gemacht. Das sorgte im vierten Quartal für einen Verlust von 275 Millionen Dollar. Im Vorjahreszeitraum hatte Morgan Stanley 600 Millionen Dollar verdient. Im Gesamtjahr musste Morgan Stanley einen Gewinneinbruch um 42 Prozent auf 2,1 Milliarden Dollar hinnehmen. dpa

Sony Ericsson: Ende mit Verlust

Stockholm - Schweres Erbe für Sony: Die nach zehn Jahren aufgelöste Handy-Ehe mit Ericsson hat zum Abschluss im vierten Quartal 2011 einen überraschend hohen Nettoverlust von 207 Millionen Euro eingebracht. Der japanische Konzern will bis Februar sämtliche Anteile seines schwedisches Partners übernehmen und Ericsson mit gut einer Milliarde Euro auszahlen. Für das gesamte Jahr 2011 müssen sich beide Unternehmen einen Verlust von 247 Millionen Euro teilen. Nach eigenen Angaben hatte Sony Ericsson zum Jahresende weltweit einen Marktanteil von zehn Prozent bei Smartphones mit dem Google-Betriebssystem Android. Für 2012 erwarte man weiter „kräftiges Wachstum“ auf diesem Markt, hieß es. dpa

Escada schafft die Wende

München - Der Modehersteller Escada steht zwei Jahre nach der Insolvenz an der Gewinnschwelle. Vorstandschef Bruno Sälzer sagte der „Financial Times Deutschland“ (Donnerstag), beim Ergebnis unter dem Strich sei 2011 eine „rote oder schwarze Null“ erreicht worden. Der Umsatz sei auf 300 Millionen Euro gewachsen. Auch für dieses Jahr zeigte sich der Escada-Chef zuversichtlich. Escada war nach der Insolvenz 2009 von der indischen Unternehmerin Megha Mittal übernommen worden. dpa

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Bewährungsstrafe für Ex-SdK-Chef

München - Der frühere Sprecher der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK), Christoph Öfele, ist am Donnerstag wegen Insiderhandels wie erwartet zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Der 43-Jährige hatte Insiderhandel in 92 Fällen zugegeben und damit die Vorwürfe der Anklage in vollem Umfang eingeräumt. Das Landgericht München verhängte eine Haftstrafe von zwei Jahren, die zur Bewährung ausgesetzt wurde.dpa

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