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GM bleibt Nummer eins vor VW



Detroit/Wolfsburg - Der Volkswagen-Konzern muss noch etwas zulegen, um zur weltweiten Nummer eins der Autobauer aufzusteigen. Für das vergangene Jahr geht der Titel klar an den US-Rivalen General Motors. Die weltweiten Verkäufe hätten bei gut neun Millionen gelegen, teilte das Unternehmen aus Detroit am Donnerstag mit. VW kam konzernweit auf 8,2 Millionen Stück. dpa

Quelle-Erbin fordert Schadenersatz

Köln/Nürnberg - Die Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz will nach dem Verlust ihres Milliardenvermögens Schadenersatz von ihren Finanzberatern. Ein entsprechender Klageentwurf unter anderem gegen die Bank Sal. Oppenheim sowie dreizehn weitere Personen und Firmen sei an das Oberlandesgericht Köln gegangen, sagte Schickedanz’ Anwalt Peter Rath am Donnerstag. Er bestätigte damit in Teilen einen Bericht des „Manager Magazins“. Der Zeitschrift zufolge macht Schickedanz ihre Berater für ihr verfehltes Aktienengagement bei dem 2009 zusammengebrochenen Handelskonzern Arcandor („Karstadt-Quelle“) verantwortlich und fordert mehr als zwei Milliarden Euro Schadenersatz. dpa

Joop hat Heimweh

Hamburg - Der Designer Wolfgang Joop steht nach eigenen Angaben kurz vor einem Wiedereinstieg bei der von ihm gegründeten Modefirma Joop. „Wir werden unsere Verhandlungen über meine Rückkehr zu Joop sehr bald abschließen“, sagte der 67-Jährige der „Financial Times Deutschland“. Seinen Angaben zufolge will er aber keine Unternehmensanteile erwerben, sondern für die Firma als „Leading Figure“ oder „Spiritus Rector“ tätig sein. Joop hatte das Unternehmen 1998 zum größten Teil an die Hamburger Modefirma Wünsche verkauft. AFP

EU will mehr Elektroschrott sammeln

Straßburg - In Europa soll künftig mehr Elektroschrott recycelt werden. Angesichts rasant steigender Rohstoffpreise will die EU wertvolle Rohstoffe wie Gold und Kupfer etwa aus alten Handys und ausrangierten Kühlschränken zurückgewinnen. Das EU-Parlament stimmte am Donnerstag in Straßburg mit großer Mehrheit für die Neufassung eines Gesetzes von 2003. Nun werden den Mitgliedsstaaten höhere Quoten für das Sammeln und Recyceln vorgeschrieben. Bis Sommer 2013 müssen die Staaten die neuen Regeln in nationales Recht umsetzen.dpa

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