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Hamburger warten am längsten

Berlin - In Hamburg kommen im Vergleich wichtiger deutscher Bahnhöfe die meisten Züge zu spät. In einer am Montag von der Stiftung Warentest veröffentlichten Untersuchung der Pünktlichkeit an 20 deutschen Bahnhöfen schnitt der Hauptbahnhof der Hansestadt am schlechtesten ab. An der Spitze lag Stralsund. Hier hatten nur 15 Prozent der Fernzüge eine Verspätung ab sechs Minuten. In Hamburg waren dem Test zufolge im vergangenen Jahr 31 Prozent der Züge im Fernverkehr sechs Minuten oder mehr verspätet. Schlechte Werte erreichten auch Berlin und Kassel-Wilhelmshöhe (jeweils 27 Prozent). Im Durchschnitt der 20 getesteten Bahnhöfe kamen 24 Prozente der Züge unpünktlich. AFP

HSH Nordbank zahlt Anleihe zurück

Hamburg - Die HSH Nordbank führt ihre staatlich garantierten Anleihen weiter zurück. Am Freitag sei eine Anleihe aus dem Januar 2009 über drei Milliarden Euro zurückgezahlt worden, für die der Bankenrettungsfonds Soffin geradegestanden hätte, teilte die HSH Nordbank mit. Damit seien von einstmals 17 Milliarden Euro Bürgschaftsrahmen nur noch drei Milliarden Euro offen, die bis zum Juli dieses Jahres zurückgezahlt werden sollen. dpa

Industrie braucht am meisten Strom

Köln - Die Industrie ist der mit Abstand größte Stromverbraucher in Deutschland. 2010 wurden rund 42 Prozent der gesamten Stromerzeugung für die Produktion von Gütern eingesetzt, zwei Prozentpunkte mehr als im Vorjahr, wie die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen in Köln mitteilte. Auch der Anteil der Privathaushalte am Verbrauch stieg leicht auf 28 Prozent. Etwas weniger Strom entfiel dagegen auf den Bereich Gewerbe/Handel/Dienstleistungen mit 27 Prozent, für den Verkehr wurden drei Prozent des Stroms eingesetzt. Insgesamt wurden in Deutschland 516 Milliarden Kilowattstunden Strom verbraucht. dpa

MUNICH RE]Uno erwartet mehr Arbeitslosigkeit

Genf - Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) rechnet mit einem deutlichen Anstieg der weltweiten Arbeitslosigkeit. Wegen der anhaltenden Wirtschaftskrise würden Firmen kaum neue Jobs schaffen, erklärte die Uno-Organisation in Genf. In ihrem Bericht heißt es, dass Firmen in den nächsten zehn Jahren rund 600 Millionen zusätzliche Jobs schaffen müssten. Derzeit sind weltweit rund 200 Millionen Erwerbslose auf Jobsuche. In den nächsten zehn Jahren strömen jährlich rund 40 Millionen junge Menschen zusätzlich auf die Arbeitsmärkte. epd

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