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Fed will Zinsen lange niedrig lassen



Washington - Die US-Notenbank Fed will ihre Politik des günstigen Geldes bis mindestens Ende 2014 fortführen. Die wirtschaftlichen Bedingungen würden weiterhin „außergewöhnlich niedrige“ Zinssätze erfordern, teilte die Notenbank mit. Der festgelegt Leitzins bleibe damit auf dem Tiefststand zwischen null und 0,25 Prozent. Bisher hatte die Fed stets erklärt, den Zinssatz bis Mitte 2013 auf diesem Niveau zu halten. Zugleich gab sich die Institution erstmals in ihrer fast hundertjährigen Geschichte ein offizielles Inflationsziel. Sie peile langfristig eine Teuerungsrate von zwei Prozent an und lege dies in ihrem Zielkatalog fest, hieß es. AFP/rtr

Schlecker einigt sich mit Lieferanten

Ehingen - Die insolvente Drogeriekette Schlecker kann am Donnerstag den Regelbetrieb ihres weit verzweigten Filialnetzes wieder aufnehmen. Das Unternehmen und Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz haben am Mittwoch eine Einigung mit dem wichtigsten Gläubiger Markant erreicht, wie Schlecker am späten Mittwochabend in Ehingen mitteilte. Die Einkaufsgemeinschaft werde ihre Lieferungen an die Drogeriekette wieder aufnehmen. Zahlungsrückstände an Markant waren ein Hauptgrund für die Insolvenz des schwäbischen Unternehmens am vergangenen Freitag gewesen. Rund 30 000 Schlecker-Beschäftigte in Deutschland bangen seither um ihre Jobs. dpa

IG Metall will bis zu 6,5 Prozent mehr Sindelfingen - Die IG Metall fordert in der anstehenden Tarifrunde deutlich mehr Geld. Die Tarifkommission der IG Metall Baden-Württemberg empfahl am Mittwoch in Sindelfingen, bis zu 6,5 Prozent mehr Gehalt zu verlangen. Zudem will die Gewerkschaft mehr unbefristete Verträge nach der Ausbildung sowie Mitsprache bei der Leiharbeit durchsetzen. Die IG Metall Baden-Württemberg und auch der Bundesvorstand wollen ihre endgültigen Forderungen Ende Februar beschließen. AFP

Extra-Förderkürzung für Solarstrom

Berlin - Die Solarförderung in Deutschland wird im Frühjahr wahrscheinlich weiter gekürzt, um die Kosten für die Bürger bei der Energiewende im Griff zu halten. Das machte Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) am Mittwoch nach einem Spitzengespräch mit den Fraktionsspitzen von Union und FDP in Berlin deutlich. „Das wichtigste ist, dass wir die Energiewende wirtschaftlich vernünftig gestalten“, sagte Röttgen. Besonders für große Solarparks deutete er nochmalige Kürzungen an. Über die Höhe der Einschnitte soll in den nächsten Wochen noch verhandelt werden, sagte Röttgen. Ursprünglich war eine Kürzung der Fördersätze erst zum Juli geplant. dpa

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