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Botschafterin wird Staatssekretärin

Berlin - Ein neues Gesicht in der Bundesregierung: Anne Ruth Herkes (FDP), derzeit deutsche Botschafterin im Wüstenstaat Katar, wird beamtete Staatssekretärin bei Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP). Ein entsprechender „Focus“-Bericht wurde am Montag in Regierungskreisen bestätigt. Die Diplomatin und frühere Kommunikationsmanagerin beim Ölkonzern BP tritt Mitte März die Nachfolge von Jürgen Homann an, der Chef der Bundesnetzagentur wird. Herkes soll im Ministerium für die Außenwirtschaft zuständig sein. dpa

Arbeitgeber suchen Personal

Nürnberg - Die Jobchancen von Arbeitslosen sind laut der Bundesagentur für Arbeit so gut wie seit langem nicht mehr. Die Arbeitskräftenachfrage der deutschen Wirtschaft liegt weiter auf Rekordniveau: Noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen habe es in Deutschland so viele offene Stellen gegeben wie im Januar, berichtete die Bundesagentur am Montag in Nürnberg. Offene Stellen gebe es vor allem bei Zeitarbeitsunternehmen. Zusätzliche Kräfte suchten außerdem der Groß- und Einzelhandel, Bauinstallationsbetriebe, die Gastronomie, Kliniken und Pflegeheime. dpa

Inflationsrate fällt auf zwei Prozent

Wiesbaden - Die Inflation in Deutschland nimmt weiter ab. Erstmals seit Anfang 2011 ist die Jahresteuerung im Januar wieder auf die Marke von 2,0 Prozent gefallen, wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Berechnungen am Montag mitteilte. Überdurchschnittlich stark zogen weiter die Preise für Haushaltsenergie und Kraftstoffe an. Bundesweite Zahlen liegen noch nicht vor. In Nordrhein-Westfalen etwa bezifferten die Statistiker den Preisauftrieb binnen Jahresfrist bei Heizöl auf 16,9 Prozent, bei Kraftstoffen auf 6,6 Prozent. dpa

Studie: E-Autos nicht gut fürs Klima

Berlin - Wie „grün“ sind Elektroautos? Eine Studie zur Klimabilanz von E-Autos hat am Montag Wirbel ausgelöst. Die Zeitung „taz“ berichtete, ein Gutachten des Freiburger Öko-Instituts im Auftrag des Bundesumweltministeriums komme zu dem Schluss, E-Autos seien längst nicht so klimaschützend wie bisher behauptet. Im Gegenteil führe der Ausbau der Elektromobilität zu einer größeren Klimabelastung. Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) reagierte mit den Worten, erst die Nutzung zusätzlicher erneuerbarer Energien bei E-Autos ermögliche eine deutlich spürbare Verringerung der CO2-Emissionen. „Eine bloße Verlagerung des CO2-Ausstoßes vom Auspuff zum Kraftwerk ist Augenwischerei“, teilte Röttgen in Berlin mit. dpa

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