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IBM Deutschland plant Stellenabbau

Frankfurt am Main - IBM steht in Deutschland ein massiver Umbruch bevor. Nach Informationen des „Handelsblatts“ wird in der Landesgesellschaft des amerikanischen IT-Konzerns mittelfristig eine hohe vierstellige Zahl an Stellen verloren gehen. Aktuell beschäftigt das Unternehmen in Deutschland rund 20 000 Mitarbeiter. Die Zeitung beruft sich auf Quellen aus den obersten Führungsgremien. Dort gehe man davon aus, dass auf längere Sicht bis zu 8000 Stellen verloren gehen könnten. IBM wollte zu den konkreten Zahlen keine Stellung nehmen. „Wir richten unser Geschäft ständig innovativ und wettbewerbsfähig aus. Transformation ist Teil unseres Geschäftsmodells. Entsprechend passt sich unsere Belegschaft an“, zitiert die Zeitung aus einem Statement des Konzerns. Hintergrund der Pläne: IBM will Projekte viel stärker als bislang extern ausschreiben. Damit werden künftig sogenannte Freelancer immer mehr die Aufgaben von Festangestellten übernehmen. Wie die Zeitung weiter berichtet, soll der Abbau sukzessive geschehen, nicht über die üblichen Mittel eines Sozialplans. HB

Zukunftsideen in Berlin prämiert

Berlin - Die diesjährigen Preisträger im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ stehen fest. Aus den über 2000 Bewerbungen sind 45 Projekte aus Berlin ausgewählt worden, damit liegt die Hauptstadt bundesweit auf dem dritten Rang. Darunter sind das Rias Jugendorchester, der Mauerweglauf „100 Meilen Berlin“ und das Netzwerk Bio-Brotbox, das sich für die gesunde Ernährung von Erstklässlern einsetzt. Die Initiative steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Christian Wulff sowie der Deutschen Bank. Alle 365 Projekte präsentieren sich ab März der Öffentlichkeit. Tsp

UPS macht Rekordgeschäft

Atlanta - Der US-Paketdienst UPS hat so gut zu tun wie noch nie. Im vierten Quartal 2011 beförderte der Konkurrent der Deutschen Post mehr als 1,1 Milliarden Sendungen – ein Plus von vier Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Umsatz verbesserte sich in der Folge um sechs Prozent auf 14,2 Milliarden Dollar. Allerdings drückten Pensionskosten den Gewinn, der um beinahe ein Drittel auf 725 Millionen Dollar abrutschte. Logistikkonzerne gelten als wichtiges Barometer für die Konjunktur. dpa

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