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General Motors erzielt Rekordgewinn



New York - Dem US-Autobauer General Motors (GM) ist ein steiler Aufstieg aus der Krise gelungen. Laut einem Zeitungsbericht wird der Mutterkonzern von Opel für das vergangene Jahr einen Gewinn von rund acht Milliarden Dollar ausweisen, wenn er am 16. Februar die Bilanz veröffentlicht. Dies wäre ein Rekordergebnis, schreibt das „Wall Street Journal“ in seiner Online-Ausgabe am Montag mit Verweis auf Personen, die die Zahlen gesehen haben. Dass der Konzern, der vor rund drei Jahren noch kurz vor dem Aus gestanden hatte, seinen Gewinn im vergangenen Jahr fast verdoppeln konnte, lag dem Bericht zufolge unter anderem an den starken Verkäufen in China und dem hohen Gewinnbeitrag aus Nordamerika. Das Europa-Geschäft mit den Marken Opel und Vauxhall dürfte dagegen verlustreich geblieben sein. dpa

Bilfinger baut für die Polizei

Stuttgart - Der Bau- und Dienstleistungskonzern Bilfinger Berger wird für die Polizei in Großbritannien neue Standorte errichten und in den nächsten 25 Jahren auf eigene Rechnung betreiben. Ein von Bilfinger Berger angeführtes Konsortium sei als bevorzugter Bieter für Planung, Bau und Betrieb von vier Polizeistandorten im Südwesten Englands ausgewählt worden, teilte der Mannheimer Konzern am Montag mit. Das Investitionsvolumen summiere sich auf rund 95 Millionen Euro. Bilfinger werde nach dem im August erwarteten endgültigen Vertragsabschluss Eigenkapital in Höhe von rund sechs Millionen Euro in das Projekt stecken. rtr

Mittelstand immer zuversichtlicher Frankfurt am Main - Allen Konjunktursorgen zum Trotz ist die Zuversicht im deutschen Mittelstand zum Jahresbeginn weiter gestiegen. Das mittelständische Geschäftsklima kletterte im Januar zum dritten Mal in Folge gegenüber dem Vormonat. Das sei normalerweise ein Signal für eine Wende zum konjunkturell Besseren, teilte die KfW Bankengruppe am Montag in Frankfurt bei der Vorlage des KfW-ifo-Mittelstandsbarometers Januar mit. „Wir halten einen BIP-Zuwachs von einem Prozent in diesem Jahr weiterhin für wahrscheinlich“, sagte KfW-Chefvolkswirt Norbert Irsch. dpa

Ackermann unterstützt Francioni Frankfurt am Main - Der Chef der Deutsche-Börse, Reto Francioni, hat Unterstützung von seinem Landsmann Josef Ackermann, dem Chef der Deutschen Bank, erhalten. „Die Börse ist unter Francioni strategisch gut aufgestellt“, betonte ein Sprecher des Geldhauses am Montag. Francioni war wegen der geplatzten Fusion mit der New Yorker Börse Nyse Euronext in die Kritik geraten. Ihm wurden Managementfehler vorgeworfen. Die Bank zählte zu den Beratern der Deutschen Börse bei dem Fusionsanlauf, der am Mittwoch am Veto der EU-Kommission gescheitert war. rtr

Fraport geht in Brasilien leer aus

São Paulo/Frankfurt am Main - Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport ist bei der Privatisierung dreier Großflughäfen in Brasilien leer ausgegangen. Auf die drei Airports entfallen 30 Prozent des gesamten Flugpassagieraufkommens Brasiliens. Sie sollen für die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 erweitert und modernisiert werden. „Wir haben ein wettbewerbsfähiges Angebot abgegeben, aber leider nicht den Zuschlag erhalten“, sagte ein Fraport-Sprecher. Das im MDAX notierte Unternehmen hatte sich für seine Gebote mit dem brasilianischen Infrastruktur- und Logistikkonzern EcoRodovias zusammengeschlossen. Fraport betreibt weltweit 13 Flughäfen, darunter den in Perus Hauptstadt Lima. dpa

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