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Schlecker-Gründer zieht sich zurück

Wien - Der Gründer der insolventen Drogeriekette Schlecker will nach Angaben seiner Familie bereits in einem halben Jahr aus dem Konzern ausscheiden. Wenn „alles positiv“ verlaufe, werde sich sein Vater Anton Schlecker im August oder September komplett aus dem Unternehmen zurückziehen, sagte Lars Schlecker, der Sohn des Firmengründers, am Mittwoch in Wien. „Es wird eine Veränderung der Firmenstruktur geben.“ Lars Schlecker hofft, mit der Modernisierung der Filialen in die Gewinnzone zurückzukehren. Die Strategie sei, unrentable Filialen zu schließen, neue Filialen in guten Lagen zu eröffnen und das Wachstum voranzutreiben. dpa

Gegen Online-Kriminalität versichern

Berlin - Telefónica will im Wettbewerb der deutschen Netzbetreiber mit einer Versicherung gegen Online-Kriminalität punkten. Die Versicherung werde unter anderem den Missbrauch von Zahlungsdaten und personenbezogenen Informationen bis zu einer Schadenssumme von 10 000 Euro abdecken, wie am Mittwoch aus Unternehmenskreisen verlautete. Die Police soll demnach fünf Euro im Monat kosten. Außerdem decke die Versicherung Einbußen durch Betrug bei Online-Käufen von bis zu 500 Euro ab. dpa

Lufthansa streicht Nachtflüge in Köln Frankfurt am Main/Köln - Die Lufthansa stellt ihre nächtlichen Frachtflüge vom Flughafen Köln-Bonn wieder ein. Mit dem Sommerflugplan ab dem 25. März starten die Maschinen tagsüber aus Frankfurt, bestätigte ein Sprecher der Lufthansa Cargo am Mittwoch. Betroffen sind elf Nachtflüge in der Woche nach China und Nordamerika, die wegen des vorläufigen Frankfurter Nachtflugverbots im Herbst nach Köln verlagert worden waren. Das hatte dort heftige Anwohnerproteste ausgelöst. dpa

Kasachstan wird Rohstoffpartner

Berlin - Begleitet von Kritik an der Menschenrechtslage in Kasachstan hat die Bundesregierung eine Rohstoffpartnerschaft mit dem autokratisch regierten zentralasiatischen Staat geschlossen. Danach sollen deutsche Unternehmen in dem Steppenstaat auch sogenannte Seltene Erden ausbeuten dürfen, die unentbehrlich für die Herstellung von Hightechprodukten wie Flachbildschirmen und Handys sind. Die Wirtschaft feiert das Rohstoffabkommen. Menschenrechtsgruppen werfen Kasachstan Unterdrückung von Kritikern und Medien vor. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte nach der Unterzeichnung am Mittwoch im Kanzleramt, sie messe dem Abkommen breite Bedeutung zu. dpa

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