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Apple muss Niederlage einstecken



Düsseldorf/San Francisco - Die Verbraucher in Deutschland können weiterhin zwischen dem iPad von Apple und dem Konkurrenzmodell des südkoreanischen Elektronikriesen Samsung wählen. Das Landgericht Düsseldorf wies am Donnerstag einen Antrag von Apple ab, den Vertrieb des Samsung Tablet 10.1 N in der Bundesrepublik zu untersagen. Das Gerät unterscheide sich hinreichend von Apples iPad, entschied die Kammer. Zudem berichtete der Branchendienst All Things Digital am Donnerstag, dass Apple die dritte Version seines iPads in der ersten Märzwoche in San Francisco präsentieren werde. rtr/AFP

Siemens stockt Angebot auf

Berlin - Siemens hat sein Transferangebot für die Osram-Mitarbeiter in Berlin erhöht. Im Januar hatte die Siemens-Tochter angekündigt, in den kommenden drei Jahren rund 1050 Stellen abzubauen, 400 davon in Berlin. Insgesamt erhielten nun bis zu 230 Berliner Mitarbeiter die Möglichkeit, zum Mutterkonzern Siemens zu wechseln, teilte Osram am Donnerstag mit. Zuvor hatte sich der Konzern bereit erklärt, 200 Mitarbeiter zu übernehmen. Es gebe bereits mehr als 200 Interessenten, hieß es am Donnerstag. Tsp

US-Hausbesitzer erhalten Milliarden

Washington - Über vier Jahre nach dem Kollaps des US-Immobilienmarktes sollen nun fünf Großbanken zumindest für einen Teil des Schadens geradestehen. In einem Vergleich mit 49 US-Bundesstaaten willigten JP Morgan, Bank of America, Wells Fargo, Citigroup und Ally Financial in die Zahlung von rund 26 Milliarden Dollar ein. Der Löwenanteil soll Millionen von finanziell angeschlagenen Hausbesitzern zugute kommen, wie die US-Regierung mitteilte. Den Banken wurde vorgeworfen, Hypothekenschuldner aus ihren Häusern vertrieben und diese versteigert zu haben. HB

EU reguliert Derivatehandel

Brüssel - Die Europäische Union will die Risiken bei spekulativen Finanzprodukten besser unter Kontrolle bringen. Die EU-Staaten und das Europäische Parlament einigten sich am Donnerstag in Brüssel über eine Verordnung zu Derivaten. Außerhalb von Börsen abgeschlossene Termingeschäfte müssen danach künftig über eine zentrale Verrechnungsstelle abgewickelt werden. Es wird zudem eine Meldepflicht für die Kurswetten eingeführt. Die EU will damit die Risiken im außerbörslichen Derivatehandel begrenzen. rtr

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