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Entfernungspauschale:

Auch längere Wege sind absetzbar



Arbeitnehmer können normalerweise nur den kürzesten Weg zur Arbeit steuerlich geltend machen. Doch es gibt auch eine Ausnahme: Ist eine längere Verbindung verkehrsgünstiger, könne auch für diese Strecke die Entfernungspauschale beansprucht werden, erklärt der Steuerberaterverband Thüringen unter Berufung auf zwei Entscheidungen des Bundesfinanzhofes (Az.: VI R 19/11 und VI R 46/10). Bisher hätten Finanzämter eine längere Strecke nur dann anerkannt, wenn die Arbeitnehmer dadurch mindestens 20 Minuten schneller auf der Arbeit sind, erklärt der Verband. Diese strenge Anforderung habe der Bundesfinanzhof nun aber aufgehoben. dpa

Neustart: Drei Prozent der Deutschen wechseln jährlich den Job

Pro Jahr wechseln drei Prozent der Beschäftigten in Deutschland ihren Job. Das geht aus einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg hervor. Dabei sind freiwillige Jobwechsel etwas häufiger als unfreiwillige. So fing etwas mehr als jeder Zweite (52 Prozent) freiwillig in einem neuen Job an, weil er entweder gekündigt oder um Versetzung gebeten hatte. Etwas weniger Erwerbstätige wechselten unfreiwillig (48 Prozent), etwa weil ein befristeter Arbeitsvertrag auslief oder der Arbeitgeber kündigte. Für die Studie wurden von 1993 bis 2008 rund 20 600 Erwerbspersonen zwischen 25 und 64 Jahren befragt. dpa

Leiharbeiter: Jeder zwölfte

bekommt Arbeitslosengeld

Jeder zwölfte Leiharbeiter hat nach Angaben der Bundesregierung im vergangenen Jahr zusätzlich zu seinem Lohn Arbeitslosengeld II bezogen. Etwa 65 000 der gut 820 000 Leiharbeiter in Deutschland hätten Leistungen aus der Grundsicherung für Arbeitslose erhalten. Das teilte das Bundesarbeitsministerium auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion mit. Das seien etwa 7000 mehr als im Jahr 2010. Damals hatte die Regierung dafür nach eigenen Angaben rund 420 Millionen Euro aufgewendet. Die Gewerkschaften dringen darauf, dass Leiharbeiter nach kurzer Einarbeitung beim Lohn mit den Stammbeschäftigten gleichgestellt werden. dpa

Unternehmensstrategie: Managern sind die Firmenziele oft unbekannt

Die meisten Fach- und Führungskräfte wissen nicht genau, was die Ziele ihres eigenen Unternehmens sind. Nicht einmal jeder Zweite (44 Prozent) kennt laut einer Umfrage der Online-Jobbörse Stepstone den Kurs seines Arbeitgebers für 2012 exakt. Jedem Dritten (33 Prozent) der 4800 in Deutschland befragten Führungskräfte ist die Strategie gar nicht bewusst. Im europäischen Vergleich sind der Studie nach nur die niederländischen (49 Prozent) und österreichischen (46 Prozent) Kollegen besser informiert. Schweden (27 Prozent) und Franzosen (28 Prozent) dagegen ist das Ziel kaum bewusst. An der nicht repräsentativen Studie nahmen 8028 Menschen teil. dpa

Duzen in deutschen Büros:

Das „Sie“ gilt oft als zu steif

Das „Sie“ steht als Umgangsform in Büros auf dem Prüfstand: Mehr als jeder fünfte Angestellte findet die Anredeform heute zu steif und hält das „Du“ für angemessener. Für die große Mehrheit ist das „Du“ zumindest eine vom Einzelfall abhängige Option. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Jobbörse Stellenanzeigen.de, an der 1050 Nutzer der Online-Jobbörse teilgenommen haben. Tsp

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