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Männerzone:

Frauen bleiben in Chefetagen rar



Frauen sind in den Führungsgremien der großen börsennotierten Firmen in Deutschland einer Studie zufolge noch immer wenig präsent. Bei den 160 in Dax, MDax, SDax und TecDax notierten Unternehmen sind nur acht Prozent der Aufsichtsräte und Vorstände weiblich, wie die Managerinnen-Initiative „Frauen in die Aufsichtsräte“ (Fidar) am Donnerstag in Berlin mitteilte. In den Vorständen beträgt der Frauenanteil demnach nur 3,4 Prozent. Es sei allerdings ein positiver Trend abzulesen, erklärte Fidar-Präsidentin Monika Schulz-Strelow. Der Frauenanteil an der Führungsspitze sei im Vergleich zum vergangenen Jahr um 1,5 Prozent gestiegen. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung war im Januar zu ähnlichen Ergebnissen gekommen. Demnach waren Ende 2011 28 von insgesamt 943 Vorstandsposten der Top-200-Unternehmen mit Frauen besetzt. dpa

Duales Studium:

Es gibt immer mehr Angebote

Die Zahl der dualen Studiengänge nimmt zu. „2011 gab es rund 930 solcher Angebote“, erklärte der Ausbildungsexperte Martin Isenmann vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) am Donnerstag in Hannover. Im Vergleich zum Vorjahr seien das erheblich mehr. 2010 gab es nur 153 duale Studiengänge, die Studium und Ausbildung kombinieren. Während 2010 erst 10 400 junge Menschen ein duales Studium absolvierten, waren es 2011 schon rund 61 100. „Die Übernahmequote ist sehr hoch“, sagt Isenmann. Anders als klassische Hochschulabsolventen hätten die Studenten in dualen Studiengängen mit dem Abschluss ihres Studiums im Betrieb schon die erste Karrierestufe erreicht. Nachteilig könne die hohe Arbeitsbelastung sein. Wer sich für ein duales Studium entscheide, müsse sich darauf einstellen, kein lockeres Studentenleben zu führen. Allerdings verdienten die Studenten von Beginn ihrer Ausbildung an Geld. dpa

Übergang zur Rente:

Männer sind länger im Job als Frauen

ImmerDIDACTA 2012] mehr Menschen in Europa sind laut einer Studie im Alter berufstätig. Die Erwerbstätigenquote der 55- bis 64-Jährigen stieg von 42 Prozent im Jahr 2002 auf nun rund 50 Prozent, wie es in dem am Mittwoch in Duisburg veröffentlichten Altersübergangsreport des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) heißt. Die Einrichtung der Universität Duisburg-Essen wertete Daten aus 28 europäischen Ländern aus. Generell seien in Europa mehr ältere Männer beruflich tätig als ältere Frauen. Allerdings sei die weibliche Alterserwerbstätigkeit prozentual stärker gewachsen. Zudem hätten höher Gebildete bedeutend häufiger im Alter einen Job als Menschen mit niedrigen Abschlüssen. Der Report wurde im Auftrag der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung und des Forschungsnetzwerks Alterssicherung erstellt. Nach Erkenntnissen der Forscher reduzieren immer mehr Männer und Frauen im Alter ihre Arbeitszeiten.kna

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