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Prozess gegen BP verschoben

London - Im Streit um Entschädigungszahlungen für die Ölpest im Golf von Mexiko ist ein Mammutprozess in New Orleans kurz vor dem geplanten Start verschoben worden. Das teilten der britische Energiekonzern BP als Hauptbeklagter sowie der Steuerkreis der Kläger am Sonntagabend mit. Der Prozess, in dem es um Milliardenforderungen der US-Regierung, mehrerer Bundesstaaten sowie zahlreicher Unternehmen und Privatleute gegen BP und andere Beklagte geht, hätte an diesem Montag beginnen sollen. Die Kläger und BP wollen mit der Verschiebung auf den 5. März versuchen, in letzter Minute noch eine außergerichtliche Einigung zu erzielen, hieß es. Bei der Explosion der Ölplattform „Deepwater Horizon“ im Golf von Mexiko im April 2010 waren zwischen vier und fünf Millionen Barrel Rohöl ins Meer gelaufen und hatten enorme Umweltschäden verursacht. dpa

112 Millionen Handyanschlüsse

Berlin - Die Zahl der Mobilfunkanschlüsse in Deutschland ist Ende 2011 auf den Rekordwert von 112 Millionen gestiegen. Das berichtete der Verband Bitkom am Sonntag. „Mehr als jeder dritte Bundesbürger verfügt über zwei oder mehr Mobilfunkanschlüsse“, sagte René Schuster vom Bitkom-Präsidium. „Der Bedarf an Smartphones, Tablet-PCs und anderen Geräten für den mobilen Internetzugang wird auch in Zukunft weiterhin rasant wachsen.“ 2011 seien hierzulande bereits 2,1 Millionen Tabletcomputer verkauft worden, ein Plus von 162 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Geräte kosteten im Schnitt 534 Euro, acht Prozent weniger als 2010. Tsp

Warren Buffett hat Nachfolger

New York - Der Nachfolger für Milliardär Warren Buffett in seiner Investmentfirma Berkshire Hathaway steht fest – der Name ist aber noch unter Verschluss. Buffett verkündete in einem Schreiben an die Aktionäre, ein Nachfolger sei auserkoren. Mehr wollte er jedoch nicht verraten. Firmenkenner halten es für möglich, dass Ajit Jain in die Fußstapfen des 81-Jährigen tritt. Jain leitet das Rückversicherungsgeschäft von Berkshire, wo es allerdings zuletzt nicht rundlief. Dem Brief zufolge stehen zudem zwei Alternativen bereit. Auch deren Namen blieben ungenannt. rtr

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