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Deutsche Bank sucht Amerika-Chef

Frankfurt am Main - Die Deutsche Bank muss sich einen neuen Verantwortlichen für ihr Amerika-Geschäft suchen. Der bisherige Chef von Deutsche Bank Americas, der US-Amerikaner Seth Waugh, habe seinen Rücktritt erklärt, teilte der Konzern am Montag mit. Der 54-Jährige bleibe im Amt bis ein Nachfolger gefunden sei und werde der Bank anschließend in der Region als Berater weiter zur Verfügung stehen. Waugh führte das Amerika-Geschäft der Deutschen Bank mit Schwerpunkt in den USA seit April 2000. Zuletzt setzten diverse Rechtsstreitigkeiten die Bank in den USA unter Druck. Dabei ging es um das Engagement auf dem Hypothekenmarkt. dpa

Kohleländer sehen keine Alternative

Leuna - Die Bundesländer Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt wollen weiter auf heimische Braunkohle setzen, um ihre Energieversorgung abzusichern. Darauf verständigten sich die Länder beim Braunkohlegipfel mit EU-Energiekommissar Günther Oettinger am Montag in Leuna. Braunkohle habe derzeit einen Anteil von rund 50 Prozent an der sogenannten Grundlaststromerzeugung in Deutschland. Damit nach dem Atomausstieg die Energiewende bis 2050 gelingt, sei es wichtig, die Braunkohle als Brückentechnologie zu nutzen. Kritik kam von den Grünen; die Umweltschutzorganisation Greenpeace nannte den Gipfel ein „peinliches Bekenntnis zu rückwärtsgewandeter Energiepolitik“. dpa

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