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Verdi will mehr Geld für Schlecker



Berlin – Die Gewerkschaft Verdi hat die Politik aufgefordert, die Löhne der Schlecker-Beschäftigten weiter zu übernehmen. „Es ist dringend erforderlich, eine Verlängerung des Insolvenzgeldes zu prüfen“, sagte Verdi-Verhandlungsführer Bernhard Franke am Mittwoch. Bis Ende März zahlt die Bundesagentur für Arbeit im Rahmen des Insolvenzgeldes die Löhne der Mitarbeiter, danach muss Schlecker wieder für die Bezahlung aufkommen. Allerdings soll Ende März auch das Insolvenzverfahren eröffnet werden. Verwalter Arndt Geiwitz muss dann schwarze Zahlen schreiben. Derzeit verhandelt Verdi mit Geiwitz über die Zukunft der Beschäftigten. Schlecker-Mitarbeiterinnen wollen am heutigen internationalen Frauentag gegen den Stellenabbau protestieren. In Bernau, Cottbus und Potsdam sind Aktionen geplant.jmi

Lufthansa schreibt rote Zahlen

Frankfurt am Main - Die Lufthansa hat im vergangenen Jahr unter dem Strich rote Zahlen geschrieben. Der Verlust lag bei 13 Millionen Euro (Vorjahr: plus 1,1 Milliarden Euro), wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Operativ wies die Lufthansa noch einen Gewinn von 820 Millionen Euro aus nach einer Milliarde Euro im Jahr zuvor. Der Umsatz wuchs von 26,5 Milliarden Euro auf 28,7 Milliarden Euro. Der Vorstand will dennoch eine Dividende von 25 Cent pro Aktie empfehlen. dpa

EnBW leidet unter Atomausstieg

Karlsruhe - Der Atomausstieg hat dem drittgrößten deutschen Energiekonzern EnBW 2011 ein drastisches Minus eingebracht. Statt eines satten Gewinns von knapp 1,2 Milliarden Euro wie im Jahr zuvor musste EnBW-Chef Hans-Peter Villis ein Minus von 867,3 Millionen Euro präsentieren. Diese Situation werde sich auch in den kommenden Jahren nicht wesentlich bessern, sagte Villis bei seiner letzten EnBW-Jahresbilanz am Mittwoch. Das Unternehmen geht davon aus, dass die Ergebnisse in den kommenden Jahren weiter sinken – in einem Umfang von bis zu 20 Prozent. dpa

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