NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Die meisten mögen ihren Job:

Neun von zehn gehen gern zur Arbeit



Neun von zehn Berufstätigen (91 Prozent) gehen gern zur Arbeit. Das hat eine repräsentative Umfrage unter Arbeitnehmern des Marktforschungsinstituts Forsa in Berlin ergeben. Damit ist dieser Anteil im Vergleich zur gleichen Umfrage im Jahr davor leicht gestiegen. Damals hatten 88 Prozent der Befragten gesagt, dass sie gern zur Arbeit gehen. Im Auftrag der Firma Edenred Deutschland wurden über 1000 Arbeitnehmer ab 18 Jahren befragt. dpa

Die Dienstleistungsbranche sucht:

Stellen für Fachkräfte und Azubis

Bundesweit hat im Jahr 2010 etwa jeder dritte Betrieb entweder keine oder nicht genügend Bewerberinnen oder Bewerber gefunden, um offene Arbeitsstellen zu besetzen. Besonders häufig betroffen sind dabei Betriebe im produzierenden und verarbeitenden Gewerbe sowie unternehmensnahe Dienstleistungen. Hier fehlen vor allem betrieblich qualifizierte Fachkräfte. Außerdem berichtet jedes dritte Unternehmen (35 %) über wenig Nachfrage nach Lehrstellen. Vor allem Dienstleistungsbetriebe klagen darüber. Dies sind Ergebnisse einer repräsentativen Befragung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zur Arbeitsmarkt- und Ausbildungsmarktsituation aus dem Jahr 2011. Tsp

Gleiches Gehalt für Frauen: Deutschland auf hintersten Plätzen

Im EU-Schnitt verdienen Frauen rund 17 Prozent weniger als Männer. Der zum zweiten Mal veranstaltete europäische Equal Pay Day, der die gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit fordert, findet an einem Datum statt, dass aus der von Eurostat ermittelten Lohnlücke errechnet wird. Die Bundesrepublik liege in der Statistik des ‚Gender Pay Gaps’ weit hinter dem EU-Schnitt, erklärt die Präsidentin der Business and Professional Women (BPW) Germany, Henrike von Platen. In Deutschland findet der Equal Pay Day am 23. März statt, also ganze 21 Tage später als der europäische Tag für Entgeltgleichheit. Deutsche Frauen müssen also nochmal 21 Tage länger arbeiten als die durchschnittliche EU-Bürgerin, um dasselbe Entgelt zu erhalten, das ihre männlichen Kollegen bereits am 31. Dezember des Vorjahres verdient haben.Tsp

Eignung vorgetäuscht:

Arbeitgeber kann Vertrag anfechten

Ein Arbeitnehmer sollte bei Abschluss eines Arbeitsvertrags nicht über seine Eignung täuschen. Denn bekommt der Arbeitgeber die Wahrheit heraus, kann er den Arbeitsvertrag anfechten. Das bestätigte das hessische Landesarbeitsgericht (Az: 8 Sa 109/11), worauf der Deutsche Anwaltverein hinweist. Mit einer solchen Anfechtung ist das Arbeitsverhältnis sofort beendet. dpa

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