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Siemens einigt sich mit Griechenland

Athen/München - Die griechische Regierung und Siemens haben ihren jahrelangen Korruptionsstreit beigelegt. Die Einigung kostet den Münchner Konzern nach Angaben des griechischen Finanzministeriums 270 Millionen Euro. Der Vergleichsentwurf sehe vor, dass Siemens 90 Millionen Euro in bar bezahlt, 100 Millionen Euro in seine griechische Tochter investiert und auf offene Forderungen über 80 Millionen Euro verzichtet, erklärte das Ministerium. Darüber hinaus könnte Siemens noch 60 Millionen Euro in ein neues Werk mit 700 Arbeitsplätzen investieren. Das Paket muss vom Parlament abgesegnet werden. Siemens lehnte eine Stellungnahme ab. Im Zusammenhang mit Olympia-Großaufträgen soll der Konzern örtliche Amtsträger geschmiert haben. rtr

Flüge mit Biokraftstoff erfolgreich

Berlin/Frankfurt am Main - Die Lufthansa hat ihre Tests mit dem Einsatz von Biokraftstoff im regulären Flugbetrieb erfolgreich abgeschlossen. „Biokerosin kann wie erwartet problemlos im Flugbetrieb eingesetzt werden“, erklärte Joachim Buse, bei der Lufthansa Vizechef für den Bereich Biotreibstoff. Die rund 1200 Testflüge auf der Strecke Frankfurt am Main – Hamburg seien „alle positiv“ verlaufen. Es habe nachgewiesen werden können, dass Biokerosin keinen größeren Schadstoffausstoß erzeuge als herkömmlicher Treibstoff. AFP

Mappus sieht sich im Recht

Stuttgart - Der ehemalige baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus sieht sich beim Erwerb eines Aktienpakets am Versorger EnBW zu Unrecht als Drahtzieher des Verfassungsbruchs an den Pranger gestellt. Fünf Rechtsexperten hätten ihm signalisiert, dass der Rückkauf des 45-prozentigen EnBW-Aktienpakets vom französischen Versorger EdF auch ohne Beteiligung des Landtags in Ordnung gehe, sagte Mappus am Freitag im Untersuchungsausschuss im Parlament in Stuttgart. Er habe daher im Dezember 2010 nicht bewusst gegen die Landesverfassung verstoßen. rtr

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