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Kein KfW-Kredit für Schlecker

Berlin/Ehingen - Eine Hoffnung weniger für die insolvente Drogeriemarktkette Schlecker: Das Unternehmen wird für die Sanierung kein Geld von der staatlichen Förderbank KfW bekommen. Schlecker erfülle nicht die Kriterien für ein Darlehen, sagte ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums am Sonntag. KfW-Kredite seien nur auf kleine und mittlere Firmen ausgerichtet. Grundsätzlich sei das jeweilige Bundesland, in dem das Unternehmen seinen Sitz habe, „Ansprechpartner und Koordinator zwischen den Bundesländern in Finanzierungsfragen“, sagte der Sprecher. Sitz von Schlecker ist Ehingen in Baden-Württemberg. dapd

HRE-Debakel wird noch teurer

München - Die Bad Bank der verstaatlichten Hypo Real Estate (HRE) bleibt für den Steuerzahler ein Fass ohne Boden. Nach weiteren Milliarden-Belastungen wegen des Schuldenschnitts für Griechenland, dürften in den kommenden Jahren weitere horrende Verluste den Staat belasten. Dem „Spiegel“ zufolge geht aus einem bislang internen neuen Abwicklungsplan hervor, dass bis 2020 weitere zehn Milliarden Euro Verlust hinzukommen könnten. Der Ex-Chef der mit Steuergeld vor dem Zusammenbruch geretteten HRE, Georg Funke, der inzwischen auf Mallorca wohnt, beharrt dennoch auf einer millionenschweren Abfindung. dpa

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