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DIW lobt Potsdamer Energiepolitik

Berlin - Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat sich anerkennend über die brandenburgische Energiepolitik geäußert. „Mit der Energiestrategie 2030 setzt Brandenburg seinen Weg in Richtung Vollversorgung mit erneuerbaren Energien konsequent fort“, heißt es im aktuellen Wochenbericht des DIW. Die rasch zunehmende Projektentwicklung insbesondere in der Wind- und Solarenergie deuteten auf das große Potenzial in Brandenburg hin. Tsp

Bahn transportiert mehr Güter

Wiesbaden - Auf dem deutschen Schienennetz sind im vergangenen Jahr mit 375 Tonnen so viele Güter transportiert worden wie seit fast 20 Jahren nicht mehr. Das waren gut 5,4 Prozent mehr als 2010, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Im Krisenjahr 2009 war der Gütertransport, der stark von der Konjunktur abhängt, auf der Schiene stark zurückgegangen. Die Bahn teilte am Montag mit, dass die Pünktlichkeit im Personenverkehr im Februar etwas nachgelassen habe. Im Fernverkehr fiel sie um 5,5 Prozent gegenüber Januar auf 80,9 Prozent ab. Das ist immer noch leicht über dem Durchschnittswert des Jahres 2011, wie das Unternehmen mitteilte. Als Ursache nannte ein Sprecher die zweiwöchige Kältewelle im Februar mit durchgehend zweistelligen Minusgraden. AFP/ dapd

Burger King bleibt bei Wiesenhof

Berlin - Anders als McDonald’s hält der Branchenzweite Burger King an den Lieferungen durch den Geflügelhersteller Wiesenhof fest. Vom Schlachthof Möckern, der wegen Hygienemängel vorübergehend geschlossen worden war, seien keine Produkte an Burger-King-Restaurants geliefert worden, teilte das Unternehmen am Montag auf Anfrage mit. Auch der Großhändler Metro Cash & Carry, für den Wiesenhof einer der wichtigsten Geflügellieferanten ist, plant derzeit keine Auslistung der Produkte. „Aus dem in die Diskussion geratenen Betrieb bekommen wir ohnehin keine Ware“, sagte eine Sprecherin dem Tagesspiegel. McDonald’s hatte dagegen einen vorsorglichen Abnahmestopp erklärt. hej/jmi

Italien rutscht in die Rezession

Rom - Die italienische Wirtschaft ist im vierten Quartal 2011 in die Rezession abgerutscht. Das Bruttoinlandsprodukt sei im Vergleich zum Vorquartal um 0,7 Prozent gesunken, teilte die italienische Statistikbehörde am Montag nach endgültigen Zahlen mit. Damit wurde eine erste Schätzung bestätigt. Dies war von Ökonomen erwartet worden. Bereits im dritten Quartal war die Wirtschaft um 0,2 Prozent geschrumpft. Ökonomen sprechen von einer Rezession, wenn die Wirtschaftsleistung eines Landes zwei Quartale in Folge rückläufig ist. Im Jahresvergleich sank die Wirtschaftsleistung Italiens im vierten Quartal um 0,4 Prozent. dpa

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