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MAN-Manager gesteht Bestechung



München - Der ehemalige Vertriebsvorstand der MAN-Nutzfahrzeugsparte hat gestanden, jahrelang Bestechungsgelder genehmigt zu haben. In einer kurzen von seinem Verteidiger verlesenen Erklärung, räumte Peter E. am Mittwoch vor dem Landgericht München I die ihm zur Last gelegte Bestechung vollständig ein. Dabei ging es um mehrere hunderttausend Euro, mit denen der Lastwagenverkauf angekurbelt wurde. Zuvor hatten sich Gericht, Verteidigung und Staatsanwaltschaft auf einen Deal geeinigt: Bei einem Geständnis sollte E. maximal ein Jahr und vier Monate zur Bewährung bekommen und eine Geldauflage von 40 000 Euro. dapd

Verdi ruft zu Aktionstag auf

Berlin - Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat zusammen mit der GEW zum Aktionstag am 22. März in Potsdam aufgerufen. Der Demonstrationszug startet um 14 Uhr am Lustgarten und soll Druck auf die Arbeitgeber im öffentlichen Dienst ausüben, bevor ab dem 28. März wieder verhandelt wird. Die Gewerkschaften fordern 6,5 Prozent mehr Lohn im Monat. Die Arbeitgeber boten zuletzt 3,3 Prozent in zwei Stufen über zwei Jahre. cek

Behala baut Rampe für Großturbinen

Berlin - Der Transport der Gasturbinen aus dem Berliner Siemens-Werk soll fast vollständig auf den Wasserweg verlagert werden. Für zehn Millionen Euro baut die Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft (Behala) eine Rampe und ein Spezialschiff. Das soll die Turbinen künftig in den Westhafen bringen, von wo aus sie in alle Welt verschifft werden. Bislang bringen Schwerlaster die Turbinen in den Hafen. Die neueste Turbinen-Generation ist mit 520 Tonnen dafür zu schwer. cne

Evonik erzielt Rekordergebnis

Essen - Der Essener Spezialchemiehersteller Evonik hat 2011 dank gestiegener Preise und guter Nachfrage ein Rekordergebnis erzielt. Das Ebit (Gewinn vor Zinsen und Steuern) wuchs um 28 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro. Erstmals überschritt das Konzernergebnis die Eine-Milliarden-Marke (Vorjahr 734 Millionen Euro). Der Umsatz legte um neun Prozent auf 14,5 Milliarden Euro zu. Für 2012 erwartet der Konzern in der Kernsparte Chemie Preisdruck, einen Umsatz auf der Höhe von 2011 und möglicherweise leicht zurückgehende Gewinne. Der von den Eigentümern geplante und bereits zwei Mal verschobene Börsengang werde vom Management weiter ausdrücklich unterstützt, sagte Engel. dpa

Deutsche-Bank will Frau im Vorstand

Frankfurt am Main - Die designierten Bankchefs Jürgen Fitschen und Anshu Jain wollen das Topmanagement des größten deutschen Geldhauses weiblicher machen. „Ich werde nicht in den Ruhestand treten, bevor wir nicht eine Frau im erweiterten Vorstand, dem Group Executive Committee (GEC), haben“, sagte Fitschen auf der Veranstaltung „Women in European Business“. Dieses Versprechen hat er auch der Vizepräsidentin der EU-Kommission, Viviane Reding, gegeben. Während der Frauenanteil im Aufsichtsrat der Deutschen Bank bei 40 Prozent liegt, werden der Vorstand und das GEC ausschließlich von Männern beherrscht. HB

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