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US-Nutzer verklagen Google

New York - Mehrere Google-Nutzer in den USA klagen gegen die neuen Datenschutzregeln des Internet-Konzerns. Die Sammelklage wirft dem Anbieter vor, Verbraucherrechte zu verletzen, indem Daten aus dem E-Mail-Dienst und dem Sozialen Netzwerk von Google mit denen der Suchmaschine verknüpft und für Werbezwecke verwendet würden. Google hat zum 1. März die zuvor getrennten Datenschutzerklärungen von rund 70 Diensten zusammengeführt. Die französische Datenschutzkommission ist zu dem Ergebnis gelangt, dass die neue Datenschutzrichtlinie für alle Google-Dienste gegen europäisches Recht verstößt. dpa

München darf Betten nicht besteuern München - Die Stadt München darf keine Bettensteuer einführen. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof veröffentlichte am Donnerstag eine entsprechende Entscheidung. Die Erhebung einer Steuer von 2,50 Euro für jede Übernachtung sei rechtswidrig. München hatte 2010 die Einführung der Bettensteuer beschlossen, jedoch verweigerte die Regierung von Oberbayern eine Genehmigung. (Aktenzeichen: 4 BV 11.1909). Auch die Berliner Koalition plant die Einführung einer solchen Bettensteuer. dapd

Der Handel mag das Frühjahr nicht

Wiesbaden - Der Beginn des Frühlings sorgt im Einzelhandel regelmäßig für sinkende Umsätze. Das geht aus am Donnerstag veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes für die Jahre 2005 bis 2011 hervor. Im Durchschnitt lagen die Umsätze im April inflationsbereinigt um 0,8 Prozent unter dem Niveau des Vormonats. Zwar profitieren unter anderem Obst- und Gemüsehändler, der Blumenhandel sowie Bau- und Heimwerkermärkte, der Umsatz von Brennstoffhändlern sank dagegen deutlich. dpa

Vodafone startet SMS-Nachfolger

Berlin - Vodafone bringt als erster Mobilfunk-Anbieter in Deutschland den Nachfolger der SMS an den Start. Anfang Mai will das Unternehmen erste Geräte herausbringen, die den Multimedia-Standard RCS-e beherrschen. RCS-e (bekannt als Joyn) ermöglicht textbasierte Chats, Gespräche, Videotelefonate sowie den Versand von Dateien. Gratis-Dienste für den Austausch von kurzen Textmitteilungen wie WhatsApp setzen die Netzbetreiber zunehmend unter Druck. dpa

Fehrenbach wechselt in Aufsichtsrat

Stuttgart - Mitten im Machtzentrum des weltgrößten Automobilzulieferers Bosch stehen entscheidende Veränderungen an. Wie die Online-Ausgabe des „Manager Magazins“ am Donnerstag unter Berufung auf Konzernkreise berichtet, werde Unternehmenschef Franz Fehrenbach in absehbarer Zeit auch den Aufsichtsrat leiten und später seinen Chefsessel ganz aufgeben. Das Unternehmen dementierte nicht, nannte den Bericht aber eine Spekulation. INFOS SCHOLL]INFOS BOHR]dpa

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