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Mehr Stellen erwartet:

130 000 weniger Arbeitslose



Die Arbeitslosigkeit wird im Jahr 2012 nach Einschätzung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) auf einen Jahresdurchschnitt von 2,84 Millionen sinken. Das wären 130 000 Arbeitslose weniger als im Vorjahr, wie das IAB am Donnerstag in Nürnberg mitteilte. Bei ihrer Prognose gehen die Forscher von einem Wirtschaftswachstum von 1,1 Prozent aus. Im Februar 2012 waren der Bundesagentur für Arbeit zufolge 3,11 Millionen Menschen ohne Job. „Der Arbeitsmarkt bleibt robust, kann den steilen Aufwärtstrend aber nicht fortsetzen“, erklärte IAB-Experte Enzo Weber. dapd

EU stärkt Rechte von Leiharbeitern: Gesetzentwürfe gegen Lohndumping Die EU-Kommission will den Schutz für Leiharbeiter verbessern, die zeitweise im europäischen Ausland arbeiten. Künftig sollen sie besser über ihre Rechte informiert werden, kündigte Sozialkommissar László Andor am Mittwoch in Brüssel an. Zudem sollen die zuständigen nationalen Behörden enger zusammenarbeiten und Leiharbeitsfirmen schärfer kontrollieren. „Es geht darum, die bestehenden Regeln zu stärken und Sozialdumping zu verhindern“, sagte Andor zur geplanten Änderung der Entsenderichtlinie. Jährlich werden in der EU rund eine Million Leiharbeiter ins Ausland entsandt. Deutschland, Frankreich und Belgien zählen zu den größten Aufnahmeländern. dapd

Neue Studienabschlüsse:

Der Master ist das neue Diplom

Nur jedes fünfte Unternehmen sieht die im Zuge der Bologna-Reform durchgeführte Umstellung von Diplom- auf Bachelor- und Masterstudiengänge generell als positiv. Das ergab die Studie „Recruiting Trends 2012“, die das Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Bamberg und Frankfurt am Main mit dem Online-Karriereportal Monster.de seit zehn Jahren erstellt. Die Gründe variieren. Über die Hälfte der 1000 größten Unternehmen in Deutschland sind der Meinung, dass der Master der reguläre Studienabschluss sein sollte. Entsprechend schreiben 57 Prozent ihre freie Stellen, die früher an Diplomabsolventen gerichtet waren, jetzt für Masterabsolventen aus. Tsp

Druckerlärm im Büro stresst: Mediziner empfehlen leise Geräte

Unter Lärm leiden nicht nur Bauarbeiter. Auch Büromitarbeitern kann die Geräuschkulisse von Geräten wie Drucker, Kopierer und Faxgerät im Großraumbüro zu schaffen machen. „Viele Büroarbeiter setzt diese permanente Lärmkulisse so unter Stress, dass sie sich nicht mehr richtig konzentrieren können“, sagt Patrick Kurtz von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in Dortmund. Dadurch nehme die Leistung ab. Er rät daher, leise Geräte anzuschaffen. Sind bereits laute Maschinen vorhanden, sollte der Beauftragte für Arbeitssicherheit im Betrieb auf das Problem hingewiesen und die Geräte in Seitenräume ausgelagert werden. dpa

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