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RIM gibt sich geschlagen

Toronto/Berlin - Der neue Chef des kriselnden Handyherstellers Research In Motion (RIM), Thorsten Heins, gibt den Kampf um den Massenmarkt auf. Mit den einst im Smartphone-Markt so dominanten Blackberry-Geräten wolle sich der Konzern künftig wieder auf Firmenkunden konzentrieren. RIM hatte im Schlussquartal des Anfang März beendeten Geschäftsjahres einen Verlust von 125 Millionen Dollar (93,8 Millionen Euro) gemacht, nach einem Plus von 934 Millionen Dollar. Zugleich fiel der Umsatz auf Jahressicht um ein Viertel auf 4,2 Milliarden Dollar. dapd

Ford-Betrugsaffäre weitet sich aus

Köln - Die Betrugs- und Korruptionsaffäre beim Autokonzern Ford nimmt immer größere Ausmaße an. Inzwischen werde gegen 100 Beschuldigte wegen Verdachts der Bestechung, der Bestechlichkeit, des Betruges oder der Untreue ermittelt, sagte der Kölner Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer am Freitag. Der Schaden für Ford summiere sich auf einen ein- bis zweistelligen Millionenbetrag. dapd

Berliner GSW will wachsen

Berlin - Rund ein Jahr nach ihrem Börsengang will die Berliner Wohnungsgesellschaft GSW mit Zukäufen weiter wachsen und erwägt dabei strategische Allianzen. „Wir haben derzeit rund 25 000 Wohneinheiten in unterschiedlichen Paketen im näheren Visier“, sagte Vorstand Jörg Schwagenscheidt bei der Bilanz am Freitag. Schwerpunkt bleibe die Hauptstadtregion. Der im Nebenwerteindex M-Dax notierte Konzern zahlt den Anteilseignern die versprochene Dividende von 90 Cent je Aktie.rtr

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