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Länder fordern Spritpreis-Bremse

Berlin - Der Bundesrat hat die Regierung aufgefordert, etwas gegen die zuletzt oft und stark schwankenden Spritpreise zu unternehmen. Die Länderkammer unterstützte am Freitag einen entsprechenden Antrag des Landes Thüringen. Die Koalition solle verschiedene Modelle prüfen, um mehrmalige Preiserhöhungen am Tag zu unterbinden. Als eine Option wird ein in Australien praktiziertes Modell genannt, mit dem am Vortrag der Preis für den nächsten Tag bekannt gemacht werden muss. Auch das Österreich-Modell solle geprüft werden, wo nur einmal am Tag der Spritpreis angehoben werden darf. Derweil erreichten die Spritpreise neue Allzeit-Höchststände: Am Freitagmittag lag der Preis für die verbreitetste Sorte Super E5 im bundesweiten Schnitt bei 1,704 Euro, teilte der ADAC mit. Diesel stieg auf 1,531 Euro pro Liter. dpa,rtr

Inflation liegt bei 2,6 Prozent

Berlin/Brüssel - Hohe Ölpreise lassen die Inflation in der Euro-Zone langsamer als erwartet zurückgehen. Waren und Dienstleistungen kosteten im März durchschnittlich 2,6 Prozent mehr als vor einem Jahr, teilte Eurostat am Freitag mit. Im Februar hatte die Teuerungsrate bei 2,7 Prozent gelegen. Analysten hatten einen Rückgang auf 2,5 Prozent vorausgesagt. Für die Europäische Zentralbank erschwert das die Aufgabe, das Wachstum anzukurbeln - ohne dabei die Lebenshaltungskosten in die Höhe zu treiben. rtr

Warnbutton soll Abo-Fallen stoppen

Berlin - Den Betreibern von Kostenfallen im Internet wird ein Strich durch die Rechnung gemacht. Der Bundesrat billigte am Freitag einen Gesetzentwurf, nach dem es künftig schwerer werden soll, Verbrauchern Kosten unterzuschieben. Demnach muss vor Abschluss eines Geschäftes im Internet ein Warnknopf unmissverständlich und gut lesbar auf die Zahlungspflicht hinweisen. „Die Button-Lösung sorgt für mehr Preistransparenz und macht Schluss mit ungewollten Abos“, sagte der rheinland-pfälzische Verbraucherminister Jochen Hartloff. dpa

Apple-Zulieferer zahlen höhere Löhne

Peking - Die Beschäftigten beim Apple-Zulieferer Foxconn in China müssen nicht mehr so lange arbeiten und bekommen künftig mehr Geld. Die Folge sind steigende Arbeitskosten – die auch auf andere Konzerne, die in China produzieren, zukommen dürften. Grund für die Anpassung ist eine von der internationalen Organisation Fair Labor Association durchgeführte Untersuchung, die Apple in Auftrag gegeben hatte und die etliche Missstände aufgedeckt hatte. dapd

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