NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Im Büro privat ins Internet:

Die meisten Firmen erlauben Surfen

Die Mehrheit der Unternehmen erlaubt seinen Mitarbeitern, den Computer bei der Arbeit auch privat zu nutzen. Das geht aus einer Umfrage des IT-Branchenverbands Bitkom in Berlin hervor. So sagten fast zwei Drittel der befragten Unternehmen (59 Prozent), ihren Mitarbeitern sei es gestattet, etwa private E-Mails oder auch Nachrichtenseiten abzurufen. Rund ein Drittel der Firmen (30 Prozent) untersagt dagegen das private Surfen am Arbeitsplatz. Bei rund jedem zehnten Unternehmen (11 Prozent) fehlt eine Regelung. Für die Umfrage wurden 800 IT-Verantwortliche, Datenschutzbeauftragte und Geschäftsführer von Unternehmen befragt. Außerdem kam bei der Umfrage heraus: In größeren Unternehmen wird die private Nutzung von Computern am Arbeitsplatz häufiger untersagt als in kleineren Unternehmen.dpa

Anerkennungsgesetz tritt in Kraft: Auskünfte per Webseite und Hotline

Mit einem Internetportal und einer Telefon-Hotline will das Bildungsministerium Zuwanderer über ihre neuen Rechte bei der Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse informieren. Ab dem 1. April haben Migranten einen Rechtsanspruch darauf, dass ihr Berufsabschluss aus dem Heimatland innerhalb von drei Monaten überprüft wird. Stimmt die Qualifikation mit den deutschen Anforderungen nicht überein, müssen zumindest die im Ausland erworbenen Kenntnisse bescheinigt werden. „Durch dieses Gesetz darf beispielsweise ein hochqualifizierter Arzt aus dem Ausland endlich auch als Arzt arbeiten – und muss nicht mehr länger Taxi fahren“, sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) am Freitag in Berlin. Das Gesetz gilt für Berufe, für die der Abschluss in Deutschland staatlich geregelt ist – etwa Ärzte, Anwälte und Ausbildungsberufe. (Tel. 030 1815 1111; Internet: www.anerkennung-in-deutschland.de/html/de/). dpa

Reallöhne kaum gestiegen:

Die Inflation schluckt den Zuwachs

Gestiegene Verbraucherpreise haben Ende 2011 die Lohnerhöhungen der deutschen Arbeitnehmer geschluckt. Erstmals seit zwei Jahren seien die Reallöhne im Schlussquartal nicht gewachsen, teilte das Statistische Bundesamt am Montag mit. Zwar kletterten die Nominallöhne, die Einkommen ohne Berücksichtigung der Inflation, in den letzten drei Monaten 2011 im Jahresvergleich um 2,3 Prozent. Doch habe dieser Zuwachs gerade gereicht, um die Teuerung bei den Verbraucherpreisen auszugleichen, erklärten die Statistiker. Über das ganze Jahr gerechnet blieb den Deutschen aber mehr Geld, weil der nominale Gehaltszuwachs mit 3,4 Prozent die Inflationsrate von 2,3 Prozent übertraf. Unter dem Strich blieb vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmern somit ein Lohnplus von 1,1 Prozent. dapd

Wieder Mitarbeiter gefragt:

Dax-Konzerne bieten mehr Stellen

Die 30 größten deutschen börsennotierten Unternehmen haben im vergangenen Jahr erstmals seit Jahren wieder mehr Menschen beschäftigt. Die im Deutschen Aktienindex (Dax) notierten Konzerne hatten zum Jahreswechsel insgesamt 1,59 Millionen Mitarbeiter in Deutschland, wie das „Handelsblatt“ berichtete. Das waren demnach 16 280 Beschäftigte mehr als Ende 2010. Weltweit arbeiteten bei den Dax-Konzernen Ende 2011 dem Bericht zufolge 3,8 Millionen Menschen, 60 000 mehr als ein Jahr zuvor. In den fünf Jahren zuvor hätten die Unternehmen dagegen rund 100 000 Stellen gestrichen. AFP

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