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Dekabank-Chef Waas muss gehen

Berlin/Frankfurt am Main - Der Verwaltungsrat des Fondsdienstleisters der Sparkassen, die Deka-Bank, hat Vorstandschef Franz Waas am Montag mit sofortiger Wirkung abberufen und von allen Aufgaben entbunden. Das notwendige persönliche Vertrauensverhältnis sei nicht mehr gegeben gewesen, „nachdem unterschiedliche Auffassungen über zusätzliche Tantiemen für die Jahre 2008 und 2009 nicht ausgeräumt werden konnten“, erklärte der Deutsche Sparkassen- und Giroverband. In Finanzkreisen hieß es, Waas habe für diese Zeit rückwirkend zusätzliche Boni von bis zu 2,5 Millionen Euro gefordert. Die Dekabank äußerte sich einen Tag vor ihrer Jahrespressekonferenz nicht dazu, Waas war zunächst nicht zu erreichen. Kommissarischer Vorstandschef wird  Vorstandsmitglied Oliver Behrens.rtr/dpa

Werkverträge nehmen zu

Berlin - In der Ernährungsindustrie laufen Werkverträge der Leiharbeit zunehmend den Rang ab. So hätten inzwischen 57 Prozent der nicht angestellten Beschäftigten in der Branche solche Verträge, ergab eine Umfrage der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten. 2010 seien es noch zehn Prozentpunkte weniger gewesen, hieß es. Laut NGG verdienen die Arbeitnehmer mit Werkverträgen nochmals fast einen Euro pro Stunde weniger als Leiharbeiter. dapd

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