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China will Bankmonopol brechen



Peking - Der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao will das Monopol der Staatsbanken in China brechen. Der Premier sprach sich auf einer Wirtschaftskonferenz für grundlegende Reformen des Bankensektors aus. „Offen gesagt, unsere Banken machen viel zu leicht Gewinne“, zitierte ihn China National Radio. „Warum? Weil eine kleine Zahl von großen Banken eine Monopolposition besetzen, was bedeutet, dass man nur dorthin gehen kann, um Kredite oder Kapital zu bekommen.“ Die Banken sollten auch für private Investoren geöffnet werden. „Das bedeutet, dass wir das Monopol brechen müssen“, wurde der Premier zitiert. dpa

Euro-Leitzins bleibt auf Rekordtief

Frankfurt am Main - Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Leitzins für die 17 Länder der Eurozone nicht verändert. Der Zins, zu dem sich Geschäftsbanken bei der EZB Geld leihen, bleibe weiter auf seinem Rekordtief von einem Prozent, teilten die Währungshüter nach der Ratssitzung am Mittwoch in Frankfurt am Main mit. Viele Volkswirte rechnen damit, dass die EZB den Zins noch für einige Zeit bei diesem niedrigen Satz belassen dürfte. Damit wird der schwächelnden Konjunktur und den Staatshaushalten der Schuldenländern geholfen, weil die Zinsen für Kredite niedrig bleiben. dapd

Berliner Baubranche lässt nach

Berlin/Potsdam - Trotz gedämpfter Umsatzerwartungen und rückläufiger öffentlicher Aufträge ist die Stimmung in den mittelständischen Baubetrieben Brandenburgs glänzend, bei den Firmen in Hauptstadt aber hat die Zufriedenheit abgenommen. Einer am Mittwoch vorgestellten Umfrage der Fachgemeinschaft Bau Berlin-Brandenburg unter ihren Mitgliedern zufolge beurteilen derzeit 94 Prozent aller Firmen in Brandenburg ihre Geschäftslage als befriedigend oder besser. (plus 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr). In Berlin dagegen sank die positive Einschätzung um 8,4 Punkte auf 76 Prozent. mat

Dioxin-Eier auch bei Kleinbetrieben

Düsseldorf - In Nordrhein-Westfalen gibt es zwei weitere Betriebe mit dioxinverseuchten Eiern. Das NRW-Verbraucherministerium hat nach eigenen Angaben von Mittwochabend die Stadt Duisburg angewiesen, zwei kleine Direktvermarkter zu sperren. Es handele sich um einen Bio-Hof mit 120 Legehennen und einen weiteren Betrieb mit 150 Legehennen. Zuvor hatte das Verbraucherministerium nach der Entdeckung von Dioxin-belasteten Eiern aus einem Bio-Betrieb in Stemwede (Kreis Minden-Lübbecke) eine Rückrufaktion gestartet.dpa/dapd

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