NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Bayer will Klagen beilegen

Leverkusen - Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer will in den USA Klagen zu seinen Antibabypillen Yasmin und Yaz weiterhin außergerichtlich beilegen. Das sagte eine Sprecherin des Unternehmens am Freitag auf Anfrage. Bislang sei in 170 Fällen ein Vergleich ohne Schuldanerkennung erzielt worden. Angaben über die Höhe des geleisteten Schadensersatzes machte sie nicht. Auch zu Medienberichten über angebliche Zahlungen in Höhe von mindestens 110 Millionen US-Dollar zur Abwehr von 500 weiteren Klagen wollte Bayer keine Stellung nehmen. dpa

Apple weist Kartellvorwurf zurück

Cupertino - Apple sieht nach einer Klage des US-Justizministeriums wegen Preisabsprachen im amerikanischen E-Book-Markt keine Schuld. Der Vorwurf „illegaler Absprachen gegen Apple ist einfach falsch“, erklärte ein Apple-Sprecher am Freitag. „Der Start des iBooks Store hat 2010 Innovation und Wettbewerb gefördert und die monopolistische Kontrolle der Verlagsindustrie durch Amazon gebrochen“, hieß es weiter. Das US-Justizministerium und mehrere Einzelstaaten hatten Apple verklagt. Der Vorwurf: Die Preise für E-Books seien durch verbotene Absprachen hochgeschraubt worden. dpa

Nabu prangert Kreuzfahrten an

Berlin - Umweltschützer haben die Kreuzfahrtindustrie ins Visier genommen. An den umweltschädlichen Abgasen der Kreuzfahrtschiffe würden jährlich 50 000 Menschen sterben, erklärten Vertreter des Naturschutzbundes (Nabu) am Freitag in Berlin. Ein Schiff stoße so viele Schadstoffe aus wie fünf Millionen Pkws, sagte der Nabu-Verkehrsexperte Dietmar Oelinger. Umweltfreundliche Abgastechniken seien zwar vorhanden, würden aber nicht verwendet. dapd

SAP kommt gut ins Jahr

Walldorf - Europas größter Softwarekonzern SAP ist im ersten Quartal gewachsen und bestätigt die Prognose für das Gesamtjahr. Das Betriebsergebnis nach der internationalen Rechnungslegungsvorschrift IFRS stieg in den ersten drei Monaten um sechs Prozent auf 630 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Freitag auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse betrugen 2,62 Milliarden Euro und lagen damit um 13 Prozent über dem Vorjahresquartal. Der Gesamtumsatz stieg um elf Prozent auf 3,35 Milliarden Euro. dapd

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