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Streik bei der Telekom abgesagt



Berlin - Verdi hat ihren Streikaufruf für die Beschäftigten der Telekom kurzfristig zurückgezogen. Die Gewerkschaft werde die für den heutigen Dienstag geplanten Arbeitsniederlegungen aussetzen, „um die Beschäftigten dieser Sparte und insbesondere die Auszubildenden nicht der Gefahr von juristischen Sanktionen auszusetzen“, teilte Verdi am Montag mit. Zuvor hatte der Konzern die Tarifverhandlungen für gescheitert erklärt und die Schlichtung angerufen. Deshalb könnte ein Streik die Friedenspflicht verletzten. Verdi fordert für die 85 000 Telekom-Mitarbeiter 6,5 Prozent mehr Gehalt.dapd

Henkel setzt auf weniger Marken

Düsseldorf - Der Waschmittel- und Klebstoffhersteller Henkel (Persil, Schwarzkopf) will die Zahl der Eigenmarken unter seinem Dach weiter reduzieren. Konzernchef Kasper Rorsted kündigte am Montag auf der Hauptversammlung an, in den kommenden Jahren jede vierte der noch vorhandenen 400 Marken aufzugeben. Rorsted blickt zuversichtlich ins Jahr 2012. „Wir sind gut in das Jahr gestartet“, berichtete er den Aktionären und bekräftigte die bisherige Prognose. Demnach erwartet Henkel in diesem Jahr ein Wachstum von drei bis fünf Prozent. Die bereinigte Umsatzrendite soll auf 14 Prozent steigen. dapd

Chefinnen verdienen wie Chefs

München - Die wenigen Frauen in den Vorständen der deutschen Dax-Unternehmen bekommen ähnliche Gehälter wie ihre männlichen Kollegen – im Gegensatz zu Frauen im mittleren Management oder darunter, wie das Wirtschaftsmagazin „Capital“ berichtet. „Ob Mann oder Frau, im oberen Führungssegment wird bei den Gehältern nicht differenziert“, sagte der Partner der Beratungsfirma HKP, Joachim Kayser. Kayser führt die zumindest finanzielle Gleichbehandlung auch darauf zurück, dass Dax-Konzerne die Vorstandsbezüge veröffentlichen müssen. dpa

Spanien gerät stärker in Krisensog

Frankfurt am Main/Madrid - Für Spanien hat sich die Lage an den Finanzmärkten zu Wochenbeginn weiter zugespitzt. Für das angeschlagene Euroland wird es immer teurer, Kapital aufzunehmen. Das Misstrauen der Investoren ist angesichts der Probleme im spanischen Bankensektor und der schwachen Konjunktur weiter gestiegen. Die Renditen für spanische zehnjährige Staatsanleihen stiegen erstmals in diesem Jahr wieder auf über sechs Prozent. Ausschlaggebend für die jüngste Eintrübung ist die angespannte Haushaltslage in Spanien. dpa

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