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Experte lobt US-Gesundheitsreform



Berlin - Der ehemalige Leiter der staatlichen Gesundheitsfürsorge der USA, Centers for Medicare and Medicaid Services, Donald Berwick, hat sich für die Gesundheitsreform von US-Präsident Barack Obama stark gemacht. „Sie lindert die Ungerechtigkeit. Es ist beschämend für eine Industrienation wie die USA, dass hier 50 Millionen Menschen keine Krankenversicherung haben“, sagte Berwick am Montag in Berlin bei einem Vortrag an der European School of Management and Technology. Durch Obamas Reform, über die gerade das Oberste Gericht entscheidet, sollen 32 Millionen derzeit nicht versorgte Bürger krankenversichert werden. „Die Reform spart mehr Geld, als sie Kosten verursacht“, erklärte der Mediziner. jmi

Argentinien gerät unter Druck

Madrid - Der internationale Druck auf Argentinien wegen der geplanten Verstaatlichung einer Tochter des spanischen Ölkonzerns Repsol hält an. Spanien berief am Dienstag nach Regierungsangaben den argentinischen Botschafter in Madrid ein. EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso forderte Argentinien auf, die mit Spanien geschlossenen Abkommen zum Schutz von Investitionen einzuhalten. Repsol kündigte an, eine Entschädigung zu verlangen, die darauf basiere, dass die betroffene Konzerntochter 18 Milliarden Dollar wert ist. rtr

Drogeriemarkt dm steigt auf

Karlsruhe - Nach der Schlecker-Pleite hat die Karlsruher Drogeriemarktkette dm die Branchenführerschaft in Deutschland übernommen. Etliche frühere Schlecker-Kunden fänden nun den Weg in dm- Filialen, sagte dm-Chef Erich Harsch am Dienstag bei der Präsentation der Halbjahreszahlen. Die dm-Kette hat im ersten Halbjahr (Oktober 2011 bis März 2012) in Deutschland 2,47 Milliarden Euro umgesetzt. Das ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Plus von 12,7 Prozent. Zum Gewinn sagt dm nichts. dpa

Windparks belasten Siemens

München - Die Anbindung von Windparks auf See an das Stromnetz kostet Siemens mehr Geld als geplant. Wie die „Financial Times Deutschland“ berichtet, wird der Konzern im zweiten Geschäftsquartal daher erneut eine Rückstellung von rund 200 Millionen Euro bilden. Zudem müsse Siemens die Prognose für einen Jahresgewinn von sechs Milliarden Euro kippen. Dies wäre aber keine allzu große Überraschung, sagte ein Börsenhändler. Die von Reuters ermittelte Durchschnittsprognose liegt bei 5,6 Milliarden Euro. Siemens wollte sich zu dem Bericht nicht äußern. vis

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