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Audi kauft Motorradbauer Ducati



München - Die VW-Tochter Audi kauft nach Angaben aus Branchenkreisen den italienischen Luxus-Motorradbauer Ducati für rund 860 Millionen Euro. Demnach sollen die Aufsichtsräte von Audi und Volkswagen am Mittwochnachmittag – einen Tag nach dem 75. Geburtstag von VW-Patriarch Ferdinand Piëch – den Deal absegnen. Ein Audi-Sprecher wollte sich am Dienstag in Ingolstadt nicht dazu äußern. Über einen Einstieg des VW-Konzerns in das Motorradgeschäft wird bereits seit langem spekuliert. Vor allem Piëch wurde immer wieder Interesse an Ducati nachgesagt. dpa

Bahnindustrie legt zu

Berlin - Die deutschen Bahntechnikhersteller haben 2011 Aufträge im Volumen von 14,5 Milliarden Euro erhalten – so viel wie nie zuvor. In der Folge stieg die Zahl der Mitarbeiter in der Bahnindustrie um sieben Prozent auf 49 100. Verzerrt wird die Statistik jedoch durch einen lange erwarteten Großauftrag der Deutschen Bahn. Sie hatte 130 Züge im Wert von 3,7 Milliarden Euro bestellt. Die Bestellungen aus dem Ausland gingen dagegen zurück, berichtete der Verband der Bahnindustrie (VDB) auf seiner Jahrespressekonferenz in Berlin. Trotz des Auftragsbooms sank der Umsatz um mehr als sechs Prozent auf 10,2 Milliarden Euro. Für 2012 erwartet der Verband eine positive Entwicklung des Geschäfts. vis

Region schreibt Innovationspreis aus

Berlin - Die Länder Berlin und Brandenburg haben zum 20. Mal ihren gemeinsamen Innovationspreis ausgeschrieben. Bis zum 15. Juni können sich Unternehmen aus der Region bewerben, die eine marktreife Produktentwicklung vorweisen können. Der Preis wird an bis zu fünf Sieger vergeben und ist mit je 10 000 Euro dotiert. „Der Wettbewerb hat eine Schaufensterfunktion“, sagte Nicolas Zimmer, Staatssekretär in der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung, am Dienstag. Die Initiatoren wollten zeigen, dass die Region „für innovative Gründungen ebenso wie für etablierte Technologieunternehmen ein attraktives Umfeld“ biete. cne

Spanien sammelt frisches Geld ein

Madrid/Brüssel - Für das Euro-Krisenland Spanien hat sich die Lage am Anleihemarkt etwas entspannt. Reagierten die Anleger am Vortag noch höchst besorgt, machte sich am Dienstag nach erfolgreich verlaufenden Anleiheauktionen Entspannung breit. Dafür sorgte am Dienstag insbesondere eine positiv aufgenommene Auktion kurzfristiger Staatstitel. Bei einer Emission zweier Geldmarktpapiere musste Spanien zwar erheblich höhere Zinsen als vor Monatsfrist zahlen. Allerdings legte zugleich das Interesse der Investoren zu. Dank der robusten Nachfrage konnte Spanien auch mehr frisches Geld aufnehmen als eigentlich geplant. Insgesamt spülte die Auktion 3,18 Milliarden Euro in die Staatskasse. dpa

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