NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Deutschland bleibt Stromexporteur



Hannover - Deutschland hat trotz Atomausstieg im vergangenen Jahr Strom exportiert. Die Ausfuhr habe netto bei 6000 Gigawattstunden gelegen. Im Jahr zuvor habe Deutschland allerdings noch 17 700 Gigawattstunden ausgeführt, berichtete Hildegard Müller, die Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), am Montag auf der Hannover Messe. Die Versorgungslage sei aber trotz der Exporte im letzten Winter mehrfach kritisch gewesen. Die Energiebranche will jetzt Milliardensummen in neue Kraftwerke investieren. Geplant seien der Bau und die Modernisierung von 84 großen Stromerzeugungsanlagen, teilte der Branchenverband BDEW mit. dapd

Fachkräftemangel verschärft sich

Hannover - Der Fachkräftemangel in Deutschland nimmt immer dramatischere Formen an und behindert die Wirtschaft immer stärker. Über 110 000 Ingenieurstellen könnten derzeit mangels Bewerbern nicht besetzt werden, berichtete der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) am Montag auf der Hannover Messe. Im vergangenen Jahr waren laut VDI noch durchschnittlich 92 000 Stellen unbesetzt – und dies war bereits ein Anstieg um 50 Prozent seit 2010. Den durch nicht besetzte Stellen entstandenen Schaden für die Wirtschaft bezifferte VDI-Direktor Willi Fuchs auf knapp acht Milliarden Euro. rtr

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben