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Teurer Sprit trübt die Konsumlaune

Berlin - Die hohen Spritpreise drücken auf die Kauflaune der Deutschen. Das Barometer für das Konsumklima fiel im Mai um 0,2 auf 5,6 Punkte, teilte die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) am Freitag zu ihrer Verbraucher-Umfrage mit. Das ist der niedrigste Wert seit einem halben Jahr. Analysten hatten mit einer Stagnation gerechnet. „Die ständigen Meldungen über neue Preisrekorde an den Zapfsäulen der Republik bleiben bei den Verbrauchern nicht ohne Wirkung“, sagte GfK-Experte Rolf Bürkl. rtr

Samsung überholt Nokia

Boston/Seoul - Samsung hat Nokia nach 14 Jahren als Handy-Weltmarktführer abgelöst. Der südkoreanische Konzern verkaufte im ersten Quartal 93,5 Millionen Mobiltelefone, berechnete der Marktforscher Strategy Analytics. Damit sei etwa jedes vierte weltweit verkaufte Handy von Samsung gebaut worden. Bei Nokia waren es 82,7 Millionen Geräte. dpa

Gazprom: 35 Milliarden Euro Gewinn

Moskau - Der russische Energiekonzern Gazprom hat 2011 einen satten Gewinnzuwachs verbucht. Der Überschuss legte im Vergleich zum Vorjahr um mehr als ein Drittel auf 1342,4 Milliarden Rubel (34,6 Milliarden Euro) zu, teilte der Staatskonzern am Freitag mit. Insgesamt verkaufte Gazprom 519 Milliarden Kubikmeter Gas im Jahr 2011, knapp fünf Prozent mehr als 2010. dpa

Hohe Ölpreise bremsen BASF

Mannheim/Ludwigshafen - Hohe Rohstoffkosten haben das weltgrößte Chemie-Unternehmen BASF gebremst. In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres schrumpfte der Gewinn auf 1,7 Milliarden Euro nach 2,4 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Dennoch zeigt sich der Ludwigshafener Dax-Konzern optimistisch. BASF-Chef Kurt Bock sagte am Freitag auf der Hauptversammlung, er erhoffe sich positive Impulse aus Asien und Südamerika.dpa

Inflation schwächt sich weiter ab

Berlin - Die Inflationsrate ist in Deutschland auf den tiefsten Stand seit mehr als einem Jahr gesunken. Waren und Dienstleistungen kosteten im April zwei Prozent mehr, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das ist die geringste Jahresteuerung seit Januar 2011. Im März hatte sie noch bei 2,1 Prozent, im Februar bei 2,3 Prozent gelegen. Bei einer Inflation von zwei Prozent spricht die Europäische Zentralbank von stabilen Preisen. rtr

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