NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

DDR-Zwangsarbeit für Ikea

Stockholm - Der Möbelkonzern Ikea gerät auch in Schweden wegen des Vorwurfs der Beschäftigung von DDR-Zwangsarbeitern unter Druck. Der Fernsehsender SVT kündigte für Mittwoch eine Dokumentation an, die sich mit der Produktion von Möbeln in DDR-Gefängnissen beschäftigt, in denen auch politische Häftlinge einsaßen. Die Stasi-Unterlagenbehörde (BStU) in Berlin erklärte, sie habe aufgrund eines Forschungsantrages Unterlagen an Ikea herausgegeben. Eine Ikea-Vertreterin hatte der schwedischen Nachrichtenagentur TT gesagt, das Unternehmen prüfe die Vorwürfe. „Wir haben Dokumente aus Stasi-Archiven angefordert und sprechen mit Leuten, die damals bei uns waren“, sagte sie. Bislang gebe es keine Hinweise darauf, dass Ikea Häftlinge angefordert oder davon gewusst habe. Der WDR hatte bereits im vergangenen Sommer berichtet, dass Ikea in den 70er Jahren Möbel in der DDR produzieren ließ. Dies belegten Stasi-Unterlagen aus dem ehemaligen VEB Sitzmöbelwerk Waldheim. AFP

Senator schreibt Verluste

Berlin - Die Senator Entertainment AG hat ihre roten Zahlen etwas reduziert. Das Berliner Unternehmen hat im vergangenen Jahr laut Geschäftsbericht einen Verlust von 0,3 Millionen Euro erzielt – 2010 waren es noch 0,5 Millionen. Der Umsatz stieg auch dank Kino-Kassenschlagern wie „Ziemlich beste Freunde“ und „The King’s Speech“ um fast ein Viertel auf 28,5 Millionen Euro. „Wir verfolgen unser Ziel weiter, beständig profitabel zu werden“, erklärte Vorstand Helge Sasse. Im laufenden Jahr will das Unternehmen noch 20 weitere Filme in die Kinos bringen. Tsp

Ölkonzern BP verdient weniger

London - Der internationale Erdölkonzern Beyond Petroleum (BP) hat im ersten Quartal 18 Prozent weniger Gewinn als im Vorjahr gemacht: 5,9 Milliarden Dollar (4,4 Milliarden Euro). Im Vergleichszeitraum 2011 betrug der Gewinn noch 7,3 Milliarden Dollar. Verantwortlich seien vor allem schlechte Geschäfte in nachgelagerten Bereichen wie dem Verkauf von Treibstoffen, Schmiermitteln und Dünger, teilte BP mit. Allein im Treibstoffgeschäft sei der Profit um 63 Prozent zurückgegangen. dapdBEATE UHSE]

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben