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IG Metall kündigt Warnstreiks an

Hamburg - Im festgefahrenen Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie startet IG Metall am Mittwoch eine massive Welle von Warnstreiks. Damit will die Gewerkschaft nach drei ergebnislosen Verhandlungsrunden den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Sie fordert 6,5 Prozent mehr Lohn für die bundesweit rund 3,6 Millionen Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie. Geplant sind befristete Arbeitsniederlegungen Tausender Beschäftigter in Baden-Württemberg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz. dapd

VW steigert Absatz in den USA

Detroit - Europas größter Autobauer Volkswagen konnte seinen Absatz im April um 32 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum steigern. Einzig Chrysler konnte unter den US-Herstellern noch ansatzweise mithalten, mit einem Zuwachs von 20 Prozent. Toyota setzte 12 Prozent mehr Autos ab. Die Opel-Mutter General Motors (GM) dagegen büßte acht Prozent ein, bei Ford betrug der Rückgang fünf Prozent. GM kam auf 213 400 verkaufte Wagen, Ford auf 174 000 und Chrysler auf 141 200. VW wurde 37 500 Autos los. dpa

SITZ DER ILO]Dax-Konzerne in Auslandsbesitz

Frankfurt am Main - Die Dax-Konzerne gehören inzwischen überwiegend Investoren aus dem Ausland. Das geht aus einer Studie zur Anlegerstruktur bei den 30 größten deutschen börsennotierten Unternehmen hervor, die die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young erstellt hat. Demnach befinden sich mindestens 54 Prozent aller von den Dax-Konzernen ausgegebenen Aktien in ausländischem Eigentum. Nur 42 Prozent entfallen noch auf das Inland. Die Differenz von vier Prozentpunkten ist nicht zuzuordnen. dpa

Netzagentur fordert höheres Porto

Bonn - Die Bundesnetzagentur hat von der Deutschen Post ein höheres Porto für bestimmte Rechnungen gefordert. Inhaltsgleiche Rechnungen, wie sie etwa bei Mitgliedsbeiträgen, Gebühren oder Abonnements verschickt werden, dürften nicht mehr als „Infopost“ und somit günstiger befördert werden als normale Briefe, teilte die Regulierungsbehörde mit. Die privaten Postdienstleister begrüßten den Schritt der Bundesnetzagentur. AFP

Bolivien verstaatlicht Stromkonzern

La Paz - Bolivien verstaatlicht ein Tochterunternehmen des spanischen Stromkonzerns Red Electrica. Präsident Evo Morales ordnete die Enteignung des Stromversorgers Transportadora de Electricidad (TDE) an. Zur Begründung sagte er, dass das Unternehmen nicht in dem südamerikanischen Land investiert habe. Vor kurzem hatte das Nachbarland Argentinien die Verstaatlichung einer Tochter des Ölkonzerns Repsol angekündigt und damit den Zorn Spaniens auf sich gezogen. rtr

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